Jungforscher am Stephaneum

Seit einigen Jahren findet der Wettbewerb "Jugend forscht" statt. Jugend forscht, kurz Jufo, ist der größte Jugendwettbewerb in Europa auf dem Gebiet der Naturwissenschaften. Teilnehmen können alle Jugendliche bis zu einem Alter von 21 Jahren, die Lust auf Forschung und Entdeckung haben. Vielleicht kommt man ja sogar groß raus?

Um sein Projekt vorstellen zu können, muss man dieses einem Fachbereich zuordnen:

  • Arbeitswelt
  • Biologie
  • Chemie
  • Geo- und Raumwissenschaften
  • Mathematik/Informatik
  • Physik
  • Technik.

Immer wieder waren in den letzten Jahren Stephaneer bei Regional- oder Landesausscheiden erfolgreich.

Habt ihr auch eine Idee? Sprecht eure Fachlehrer an!

Ausscheid 2012

Erfolgreich haben sich sechs Schüler des Stephaneums an dem Projekt AEUR?Jugend forschtAEURoe beteiligt. Foto: MZ / Frank Gehrmann

Junge Forscher holen für das Gymnasium Preise

Es ist schon seit vielen Jahren Tradition, dass das Ascherslebener Gymnasium Stephaneum sich an dem deutschlandweiten Projekt "Jugend forscht" erfolgreich beteiligt. Auch in diesem Jahr wurden wieder sechs Projekte von Schülern der neunten, zehnten und elften Klasse eingereicht. Und wieder mit Erfolg. So bekamen bei "Schüler experimentiert" Alexander Gießel und Leo von Iven einen Sonderpreis in Umwelt und Technik sowie Stefan Klein einen zweiten Platz. Bei "Jugend forscht" erreichten Steven Svoboda den Sonderpreis in Umwelt und Technik, Pascal Krenckel einen zweiten und Christopher Klug einen dritten Platz. Außerdem hat das Gymnasium selbst zum dritten Mal denn Schulpreis "Jugend forscht" bekommen. Den Stiftungspreis "Talentförderer" bekam der Projektleiter des Ascherslebener Gymnasiums Stephaneum, Bernd Czech.

"Auch wenn dieses Mal keiner zum Landesfinale fahren kann, das können nur die ersten Plätze, bin ich doch trotzdem sehr stolz auf unsere Schüler. Ich freue mich immer über Schüler, die etwas Besonderes machen und sich an solchen Projekten beteiligen", sagt Bernd Czech. Hinzu komme, dass die Konkurrenten an den anderen Schulen meist ganz anders fachlich unterstützt werden können. So seien diese Plätze schon sehr beachtenswert.

Die Themen der einzelnen Projekte haben die Schüler selbst ausgesucht. "Sie haben aktuelle Themen, wie zum Beispiel erneuerbare Energien, ausgewählt", so der Projektleiter weiter. Diese seien dann aufgeschrieben, weiter entwickelt und auch am Computer programmiert worden. Zwei Projekte sind dann am 14. Februar in Halle und vier Projekte am 23. Februar in Greppin verteidigt worden.

Für den Fachbereich Physik hatten sich Alexander Gießel und Leo von Iven entschieden. Ihr Thema: "Warum unterscheiden sich oft Theorie und Praxis bei physikalischen Vorgängen - Suche nach dem Korrekturglied" haben sie praktisch an einer geneigten Ebene - einer Fahrstuhlrampe - demonstriert. "So etwas gibt es an unserer Schule noch nicht. Im vergangenen Jahr gab es am Stephaneum eine Schülerin im Rollstuhl. So kamen wir auf das Thema. Über den Sonderpreis haben wir uns sehr gefreut. Das motiviert zum Weitermachen. Vielleicht im kommenden Jahr", verraten die beiden Preisträger.

Weitermachen und sich mit neuen Themen wieder bei "Jugend forscht" bewerben, möchten auch Christopher Klug und Stefan Klein. Ersterer hatte ein Computerprogramm geschrieben, mit dem zum Beispiel der Goldpreis, die Ölpreisentwicklung oder der Börsenkurs analysiert werden kann, "Programmierung ist mein Ding. Hier versuche ich auf jeden Fall weiterzumachen. Vielleicht auch beruflich", sagt Christopher Klug.

Auch Stefan Klein möchte im kommenden Jahr an seinem Thema "Das Folgeprinzip - entdecken, verstehen und beweisen" anknüpfen. "Mein Interesse gilt der Mathematik, wo ich mich mehrfach für die dritte Stufe der Matheolympiade auf Landesklasse qualifiziert habe. In meiner Arbeit geht es um Zahlenfolgen und Logik. Das liegt mir. Allerdings habe ich nicht damit gerechnet, einen Preis bei Jugend forscht zu bekommen. Darüber freue ich mich sehr", so der Zweitplatzierte. 

Regionalausscheid Halle 2011

Am Dienstag, 22. Februar 2011 fand in Halle der Regionalwettbewerb "Jugend forscht" 2011 statt. Mittlerweile sind die Stände abgebaut und der Wettbewerb ist Geschichte. Doch auch in diesem Jahr hat das Stephaneum ein Stück an dieser Geschichte mitgeschrieben. Gleich vier Arbeiten wurden 2011 eingereicht:

Fachbereich Biologie

  • Nancy Nordmann "Der Rotmilan AEUR" Ein Opfer des Strukturwandels unserer Landschaft?"  (betreuender Fachlehrer E. Friedel-Treptow)
  • Mandy Berner "Der Neandertaler AEUR" Eine wissenschaftliche Analyse über das Verwandtschaftsverhältnis zwischen dem Homa sapiens neandethalensis und dem Homo sapiens sapiens" (betreuender Fachlehrer E. Friedel-Treptow)

Fachbereich Physik

  • Marvin Schmidt, Kevin Püschel und Daniel Schwanke "Schmetterlingseffekt im Phasenraum" (betreuender Fachlehrer B. Czech)

Fachbereich Mathematik / Informatik

  • Pascal Kreckel und Steven Reinle "Vergleich der 3D Modellierung über verschiedene Entwicklungsumgebungen" (betreuender Fachlehrer B. Czech)

Auch wenn in Halle ein erster Platz nicht erreicht und damit der Einzug in den Landeswettbewerb verfehlt wurde, war das Stephaneum ein erfolgreicher Teilnehmer, es erhielt den Schulpreis 2011 für vier oder mehr teilnehmende Projekte.

Aber auch die einzelnen Projektgruppen konnten Erfolge verbuchen: So gab es für Mandy Berner als Sonderpreis ein Jahresabo der Zeitschrift "Bild der Wissenschaften". Nancy Nordmann belegte im Bereich Biologie den zweiten Platz und die drei "Physiker" Marvin Schmidt, Kevin Püschel sowie Daniel Schwanke errangen in ihrem Bereich ebenfalls  den zweiten Platz.

Herzlichen Glückwunsch allen Preisträgern und danke allen Teilnehmern!

Auch 2012 gibt es wieder ein "Jugend forscht"!

Presse: "Frischer Wind für die Wissenschaft"

  • Quelle: MZ vom 24. Februar 2011 von Elfi Schurtzmann

ASCHERSLEBEN/MZ - Zum 46. Mal zeigten junge Nachwuchswissenschaftler bei AEUR?Jugend forschtAEURoe, was sie draufhaben. Unter ihnen auch Vertreter aus dem Europagymnasium Stephaneum Aschersleben. Daniel Schwanke, Marvin Schmidt und Kevin Püschel stellten sich der Jury mit ihrem Forschungsthema
im Fachbereich Physik, Pascal Krenckel und Steven Reinle vertraten den Fachbereich Mathematik/Informatik, Nancy Nordmann und Mandy Berner belegten den Fachbereich Biologie. Drei Zweitplatzierungen und einen Sonderpreis brachten die jungen Ascherslebener Forscher aus Halle/Saale mit
nach Hause. Mandy Berner bekam den Sonderpreis. Die betreuenden Fachlehrer Bernd Zech und Enrico Friedel-Treptow sind stolz auf AEUR?ihre SchützlingeAEURoe.

AEUR?Bring frischen Wind in die WissenschaftAEURoe, so lautet das Motto des diesjährigen Wettbewerbes AEUR?Jugend forschtAEURoe . Das Motto quasi wörtlich genommen haben die drei Schüler mit ihrem Forschungsprojekt AEUR?Schmetterlings-Effekt im PhasenraumAEURoe. AEUR?Will man komplexe physikalische Abläufe beschreiben,
ist man oft gezwungen, einige Zusammenhänge und physikalische Größen zu vereinfachen oder nur Teile eines Ganzen zu betrachten. Mit unserem Projekt wollen wir den Weg aufzeigen, wie man komplexe Abläufe unter Einfluss aller Parameter mit hoher Wahrscheinlichkeit berechnen kann. Es
werden bestimmte Zustände definiert, denen eine Wahrscheinlichkeit unter entsprechenden Bedingungen zugeordnet wirdAEURoe, erklärt Daniel Schwanke, der sich mit Marvin und Kevin den gekoppelten Pendeln für die Beschreibung für Mikro- und Makrokosmos widmete.

Thema der Arbeit von Pascal Krenckel und Steven Reinle war der AEUR?Vergleich unterschiedlicher Entwicklungsmethoden zur Umsetzung relevanter Modellprojekte der Computergrafik am Beispiel unseres SonnensystemsAEURoe. Die Computergrafik werde immer realistischer und damit auch anspruchsvoller, sagen die beiden jungen Forscher. Simulationen beschreiben eine virtuelle Umgebung, in der interaktive Vorgänge darstellbar sind. AEUR?Unser Interesse im Bereich der Grafikprogrammierung wollten wird an einer geeigneten Simulation zeigen. Zwei unterschiedliche Herangehensweisen sollten die Darstellung beschreibenAEURoe, so der Inhalt der Arbeit. Am Beispiel des Sonnensystems gingen sie auf die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Wege ein und zeigten, wie die auftretenden Probleme gelöst werden können.

AEUR?Finden wir ein genetisches Erbe der Neandertaler in uns oder ist eine Verwandtschaft vollkommen ausgeschlossen?AEURoe, war das Thema von Mandy Berners Forschungsarbeit. Dabei ist sie zu dem Entschluss gekommen, dass zwischen den Menschen der Jetzt-Zeit und den Neandertalern eine Verwandtschaft zwischen ein und vier Prozent bestehe. Die Motivation, dieses Thema aufzugreifen, war für Mandy Berner, mit Vorurteilen aufzuräumen und das Interesse an der evolutionären Geschichte der Menschen zu wecken.

Die Jury sprach von einem schwierigen Thema, das sehr gut aufgearbeitet worden sei, erklärte die Schülerin.

Presse: "Population iststark gesunken"

  • Quelle: MZ vom 24. Februar 2011 von Elfi Schurtzmann

Roter Milan zieht sich aus dem Hakel immer mehr zurück.

ASCHERSLEBEN/MZ - In Sachsen-Anhalt droht eines der wichtigsten Vogelschutzgebiete seine Bedeutung zu verlieren. Im Hakel ist die Greifvogel-Population dramatisch gesunken. Im Jahr 2000 wurde der dramatische Rückgang der Greife im Hakel immer offenkundiger. Diesem Thema widmete sich Nancy Nordmann, die die 12. Klasse am Stephaneum besucht. Schwerpunkt ihrer Arbeit war zum einen die Bestandsaufnahme und zum anderen die Erforschung der Ursachen für den dramatischen Rückgang des im Hakel lebenden Rotmilans.

In den vergangenen 20 Jahren fand eine Reduzierung des Bestandes um 88 Prozent statt. Die Ursachen dafür seien vielschichtig, fand Nancy Nordmann heraus. Das Feldhamstervorkommen, als wichtigstes Beutetier, hat aufgrund der Intensivierung der Landwirtschaft beträchtlich abgenommen. Und auch der Aspekt der Windkraftanlagen habe zum Rückgang des Rotmilans im Hakel geführt. Denn inmitten des Jagdreviers der Vögel  würden immer mehr Windkraftanlagen gebaut, fand die Stephaneerin heraus. Die sind gerade für den Roten Milan gefährlich, weil der genau in der Höhe der Rotorblätter seine Kreise zieht.

Nancy Nordmann will mit ihrer Arbeit die Menschen für ihre Umwelt sensibel machen und zeigen, dass es unmittelbar vor der eigenen Haustür Ökosysteme gibt, die schützenswert seien.

Die Jury fand die Arbeit der Gymnasiastin Nancy Nordmann sehr interessant und lobenswert und fand anerkennende Worte dafür, dass sich junge Menschen überhaupt für das Thema Ornithologie interessieren. Platz zwei war der Lohn für ihre Mühe.

Landesausscheid 2010 - Marvin Schmidt und Daniel Schwanke

Marvin Schmidt und Daniel Schwanke vom Ascherslebener Gymnasium Stephaneum haben sich nach ihrem Sieg beim Regionalwettbewerb "Jugend forscht" Anfang März etwas mehr erhofft:

Die beiden Elftklässler belegten beim Landesausscheid am Mittwoch im Fraunhofer Institut in Magdeburg den dritten Rang. "Wir hätten auch gern den zweiten Platz erreicht", sagte der zielstrebige Marvin Schmidt, der sich gemeinsam mit seinem Klassenkameraden den gekoppelten Pendeln für
die Beschreibung für Mikro- und Makrokosmos widmete, um unter anderem die Entstehung der schwarzen Löcher zu erklären.

Ihr betreuender Lehrer Bernd Czech war trotzdem hochzufrieden mit den Leistungen seiner Schützlinge: "Es war das erste Mal seit zehn Jahren, dass sich Schüler des Gymnasiums für den Landesausscheid im Fach Physik qualifiziert haben." Viel wichtiger als ein Sieg sei es, an dem Forschungswettbewerb teilzunehmen, andere Projekte zu vergleichen und wissenschaftlich zu arbeiten. Außerdem war die Konkurrenz groß. Immerhin
waren es die besten Projekte in den Bereichen Mathematik, Physik, Informatik und Biologie aus ganz Sachsen-Anhalt. Darunter auch zwei Arbeiten im Fach Biologie vom Dr-Frank-Gymnasium in Staßfurt.

Ob die beiden angehenden Abiturienten im kommenden Schuljahr wieder antreten werden, hängt von den Vorbereitungen auf die Abiturprüfungen ab. "Wenn es die Zeit zulässt, vielleicht", hält sich Marvin Schmidt die Entscheidung offen. Feststeht zumindest, dass es nach dem Abi in diesem Bereich für den Ascherslebener weitergehen soll. "Ich möchte Physik studieren und auch Daniel will in eine ähnliche Richtung gehen."

Quelle: MZ Sonnabend, 27. März 2010, von Katharina Thormann Aschersleben / Magedebug

2009 - Josephine Michelle Gießel und Rico Warias

Den "Einfluss von Stressfaktoren auf transgene Gerste" erforschten Josephine Michelle Gießel und Rico Warias.

Text folgt...

2008 - Hannes Heidfeld

Seine wissenschaftliche Arbeit handelte von der Programmierung des Internetportals der Schule im Rahmen derA  Arbeitsgemeinschaft Informatik.

Text folgt...

Regionalausscheid Bitterfeld 2006 - Stefan Jorde

Verteidigung vor der dreiköpfigen Fachjury
Feierliche Übergabe der Urkunde

Nachwuchsforscher Stefan Jorde präsentierte am 2. März beim Regionalausscheid in Greppin bei Bitterfeld sein Forschungsprojekt: "Innovative Lernunterstützung durch IT-Systeme - Die inter@ktive Schule. "

Auszug aus seiner Arbeit:

"Bald ist die Schule abgeschlossen - das Abitur erreicht. Doch was beschreibt Schule eigentlich? "Jenes Exil, in dem der Erwachsene das Kind solange hält, bis es imstande ist, in der Erwachsenenwelt zu leben, ohne zu stören." , so wurde sie z.B. von Maria Montessori (1870-1952) definiert. Doch wie wird Schule definiert. Als ein Ort, in dem man noch mehr lernt als anderswo? Vielleicht. Man kann festhalten, das die Schule jene Sozialisationsinstanz ist, welche sich mit Bildung und auch Erziehung der Schüler beschäftigt.

Um nochmals Maria Montessori zu Wort kommen zu lassen, "ist es nicht die Aufgabe der Umgebung, das Kind zu formen, sondern ihm zu erlauben, sich zu offenbaren." Man gibt dem Kind die Möglichkeit zu lernen, zu entdecken und auch Rückschläge in Kauf zu nehmen. Dieser Prozess des Lernens, ist seit Menschen Gedenken der Gleiche. Es haben sich lediglich die Instrumente geändert, die den Prozess begleiten.

Schlägt man im Duden unter Lernen nach, erhält man die Definition, dass man unter Lernen den ganz individuellen Vorgang der Aufnahme und Verinnerlichung von Informationen - also dem Wissen - versteht. Doch strömen in der heutigen, modernen, elektronisch geprägten Welt so viel Informationen auf die meist noch jüngeren Menschen unserer Gesellschaft ein, dass diese gar nicht auf einmal verarbeitet werden können.

Informationen über Informationen, doch was ist das was zählt ? ..."

Ziel seiner Arbeit war es die Entwicklung einer Kommunikationsplattform, die den Lernprozess der Schüler bei der Nutzung von IT-Systemen optimiert. Schüler und Lehrer sollen in der Lage sein Informationen zu speziellen Themen aus dem unterrichtlichten und außerunterrichtlichten Bereich über ein Managementsystem (auch fachübergreifend) effektiv und sicher zu nutzen - maßgeschneiderte für die Arbeit jeder Zielgruppe.

Am Beispiel des Gymnasiums Stephaneum wurde die Kommunikationsplattform "Inter@ktive Schule" untersucht und vorgestellt.

In diesem Jahr war die Konkurrenz ganz besonders stark. Die Jungen Forscher stellten ihre Entwicklungen einem interessierten Fachpublikum und der Jury vor.

Stefan konnte hier überzeugend sein Projekt vorstellen und erreichte einen beachtenswerten 2. Platz.

Regionalausscheid Stendal 2005 - Stefan Jorde

Letzte Vorbereitungen vor der Verteidigung
Übergabe der Urkunde

"Alle Daten brauchen ihre Ordnung"

Auch das Stephaneum war 2005 wieder vertreten. Teilnehmer für unsere Schule war dieses Jahr der Schüler Stefan Jorde aus der 12. Klasse, der sich für den Fachbereich Mathematik/ Informatik anmeldete und von Herrn Czech, Mathematik- und Informatiklehrer am Stephaneum, unterstützt und betreut wurde. Stefans Projekt mit dem Titel "Alle Daten brauchen ihre Ordnung" umfasste unter anderem die Entwicklung von Plattformen, die es möglich machen sollen, den Umgang mit Daten übersichtlicher und einfacher zu gestalten, um sie dann für interaktives Arbeiten bereitstellen zu können. "Mein Ziel, war und ist es, effiziente Algorithmen zu schaffen, welche die Möglichkeit eröffnen, Projekte interaktiv und sicher auszuführen."

Ein Beispiel für diese Idee ist das von ihm entwickelte Europaportal für den alljährlichen Schüleraustausch an unserer Schule, das 1,5GB Daten oder 500 Dateien zugänglich macht.

Stefans Interesse für Informatik und Mathematik ist auch privat sehr groß: "Meine Vorliebe für Informatik besteht schon seit einigen Jahren. Anfang der 9. Klasse bin ich in das "Webteam" gekommen, in dem ich mit administrativen Aufgaben vertraut gemacht wurde und mein Können unter Beweis stellen konnte."

Das Webteam gestaltet unter anderem die Homepage des Stephaneums und sorgt für die technische "Gestaltung" verschiedener Schulveranstaltungen.

Landesausscheid 2003 Halle - Enrico Zschemisch

Enrico bei der Vorbereitung auf die Verteidigung
Enrico bekommt seinen Preis

Enrico Zschemisch hat erfolgreich teilgenommen!

Doch hier jetzt ein kleiner Bericht von Enrico selbst über den 2-tägigen Wettbewerb in Halle:

"Ich fand es recht interessant und gut organisiert. Die Gegebenheiten dort waren wunderbar: Gutes Essen, nette Teilnehmer und gute Unterkünfte. Für mich persönlich habe ich eingeschätzt, dass es nur einen wirklich starken Gegner gab. Dieser rang mir dann auch den 1. Platz ab. Die Leistungsgymnasien dagegen hatten dieses Jahr nur wenige gute Projekte.

Ich möchte mich hiermit auch nochmals für die exelente Betreuung durch Herrn Czech bedanken. Ohne ihn wäre die Teilnahme gar nicht möglich gewesen. Letztendlich habe ich den 2. Platz belegt und den Sonderpreis in der Rubrik Mathematik und Informatik vom Max-Planck-Institut bekommen."

Virtuelle Simulationen sind heute in vielen Bereichen der Industrie und Forschung nicht mehr wegzudenken.. Der Anspruch an realistischen Darstellungen liegt hoch - natürlich die damit enthaltenen komplexen Algorithmen und deren Umsetzung auf die Hardware auch.

Das Konzept der virtuellen Wände wird deshalb auch im Rahmen des Bundesministerium für Forschung und Entwicklung (BMFT) gefördert.

Enrico Zschemisch zeigte schon in der 11. Klasse starkes Interesse an Algorithmen und deren Umsetzung bei der Computergrafik AEUR" nicht zuletzt als begeisterter Computerspieler und Internetnutzer. Er beschäftigte sich mit Funktionen und Bibliotheken der grafischen Benutzeroberfläche Linux und den Grundlagen von C und OpenGL. Ziel seiner Bemühungen war es effiziente Algorithmen zur Berechnung und Darstellung von 3D Grafiken zu entwickeln.

Enrico arbeitet in der 12. und 13. Klasse intensiv in der Schule und zu Hause an seinem Projekt. Während der gesamten Zeit, trotz Krankheit und Abiturstress forschte er zuverlässig mit wöchentlichen Absprachen in seinen Freistunden und nach dem Unterricht selbstständig im Computerraum des Stephaneums. Servernutzung, Literaturstudium und Recherchen im Internet - meist alles auf englisch - wurden zum Standard.

Am 26. Februar in Zeitz gewann Enrico die 1.Runde bei Jugend forscht und konnte auch am 26. und 27. März 2003 in Halle die Juri beim Landesausscheid überzeugen, wo er trotz starker Konkurrenz im Bereich Mathematik/Informatik gegenüber den Leistungsgymnasien aus Halle, Magdeburg und Schulpforte den 2. Platz erzielte AEUR" Respekt!

Regionalausscheid 2001 Halle - Tobias Oelgarte

folgt...

Ehrenpreis 1999 - Raoul Dominique Harkenthal

Der Ehrenpreis des Ehrenpreis des Halleschen BV wurde 1999 an Raoul Dominique Harkenthal vergeben. Dieser war mit dem Thema "Entwicklung eines Industrieroboters" erfolgreich bei Jugend Forscht dabei.