Wissenschaftswoche 2005

29. August - 9.September 2005

Vor den Sommerferien hatten die damals 10. und 11.Klassen des Stephaneums die Möglichkeit sich im Rahmen der Wissenschaftswoche ein Thema zu wählen. Dies musste in den jeweiligen Fachunterricht passen und aus einer komplexen Aufgabe mit einzelnen Unterpunkten bestehen. Dieses Thema wurde mit einer Art Studienfahrt verbunden. So gab es für den naturwissenschaftlichen Bereich zum Beispiel die Möglichkeit an die TU Clausthal zu fahren, Deutsch-, Kunst - oder Geschichtsinteressierte hatten die Chance Venedig zu bereisen. Die Musikalischen unter den Schülern konnten außerdem an dem Projekt "Musical" teilnehmen.

Die erste Woche galt völlig der jeweiligen Studienfahrt und der ersten Sammlung von Material, dem Erstellen von Fotos, dem Experimentieren und Erkunden. In der zweiten Woche arbeitete man an seiner Facharbeit, die - ähnlich wie eine richtige Diplomarbeit - gewissen Anforderungen, wie einer optimalen Schriftgröße und einer bestimmten Seitenzahl, entsprechen musste. Außerdem bereitete man sich auf die Kolloquien, also die Präsentation seiner Arbeit, vor. Auch diese wurden sehr unterschiedlich bearbeitet. So entwickelte der eine Tafelbilder, der andere entwarf eine Powerpointepräsentation. Anschließend wurden vom Auditorium Fragen gestellt und die Darbietung bewertet.

"Der Kulturraum Venedig" als eine Wahlmöglichkeit in der Wissenschaftswoche

Für die Gruppe, die sich für die Arbeit an dem Thema "Kulturraum Venedig" entschieden hatte, ging es am 29.August gegen 20 Uhr zum Busbahnhof um nach einer 12-stündigen Fahrt Lido de Jetsolo, eine kleine (Touristen-)Halbinsel bei Venedig, zu erreichen. Noch müde von der langen Fahrt wurden erst einmal die Zimmer, die teilweise sehr zu wünschen übrig ließen, bezogen, bis es hieß: Auf zum Strand! So genoss man die Sonne und erfreute sich an Strand und Meer. Gegen Abend gab es dann ein reichliches und gutes Abendbrot. Der folgende Tag stand dann völlig im Zeichen der Wissenschaftsarbeit. Man wurde per Wassertaxi an den Hafen von Venedig gefahren, schon von weitem war der Marcus Platz zu sehen.

Beginn hier war eine sehr interessante Führung durch die Stadt, bei der man durch viele Gassen, entlang an den 177 Kanälen und über so manche der 400 Brücken ging. Auch die Basilika wurde besichtigt. Anschließend gab es "Freizeit", die natürlich für die Ausarbeitung genutzt werden sollte. Die einen schossen Fotos von den wichtigsten Sehenswürdigkeiten, andere besuchten das Ghetto, wieder andere schipperten mit Gondeln durch die Innenstadt und zu den unzähligen angrenzenden Inseln. Auch zum Einkaufen gab es Möglichkeiten, die von vielen genutzt wurden. Auch der folgende Tag wurde in Venedig zugebracht. Viele der Mitreisenden nutzten das Angebot der Museums-Card, dabei konnte man den Dogenpalast und weitere Museen für eine feste und bezahlbare Pauschale besichtigen. In diesen erfuhr man viel über die Vergangenheit Venedigs.

Am Abend hatte man jeweils die Möglichkeit zum Beispiel zum Strand zu gehen, was gern wahrgenommen wurde, da auch zu später Stund die Temperaturen noch sehr mild waren. Am folgenden Tag wurde auch schon wieder die Heimreise angetreten. Jedoch gab es noch einen Zwischenstopp in Verona. Dort konnte man die Stadt besichtigen oder die Freizeit genießen. Die meisten schauten sich den "Julia-Balkon" an und hinterließen ihren Liebsten Liebesbotschaften. Außerdem gibt es in Verona viele schöne Kirchen und die Arena, die sehr sehenswert ist. Danach hieß es aber ab in den Bus und auf nach Aschersleben. Die Heimat wurde dann gegen 4:00 Uhr erreicht.

Laura Riedel (11/9)