Skikurs am Stephaneum

Alle Jahre wieder startet die aktuelle 11. Klasse im Januar eines Jahres in den Schnee. Es geht nach Maria Lankowitz ins Skilager. Eine Woche lang werden die Schüler hier unterrichtet.

Unterteilt wird in:

  • Anfänger Ski
  • Fortgeschritten Ski
  • Profi Ski
  • Snowboard gemischt

Nun folgen einige Impressionen der letzten Jahrgänge.

Skikurs 2011

Auf den Brettern, die den Wintersport bedeuten

"I wil skifoan" ist die Zeile eines oft gespielten Apres Ski Hits, den 51 wagemutige Stephaneer wohl nicht so schnell vergessen werden. Denn dieser Satz spiegelt die Gefühle fast aller Wintersportler.

Auch dieses Jahr traten einige Schüler der 11. Klassen die Reise nach Maria Lankowitz an, um dort auf zwei gewachsten Brettern schneebedeckte, steile Pisten möglichst verletzungsfrei hinunterzu-rasen.

"Es war die perfekte Gelegenheit, um Skifahren zu lernen", erklärt Nathalie Rieß. Die Anfängerin wurde, wie zahlreiche andere Schüler, sofort vom Skifieber gepackt. "Es war ein ziemlich komisches und wackeliges Gefühl, das erste Mal auf Skiern zu stehen, doch man gewöhnte sich bald daran", so die 17-Jährige.
Aufgeteilt in leistungsorientierte Kurse, standen den Skihasen fünf Tage voller Wintersport und Spaß bevor. Zwar verbrachten einige Anfänger am ersten Tag auf der Piste mehr Zeit damit, sich im Schnee zu tummeln als auf den Brettern zu stehen, aber man weiß: Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Und so lautete das Motto vieler: "Hinfallen, lachen und weiterfahren".

Weniger Zeit mit Stürzen verbrachte hingegen Leonard Leimbach. Seit dreizehn Jahren auf Skiern, konnte er im diesjährigen Skikurs sein Können unter Beweis stellen. "Es war ein tolles Gefühl, wieder die Berge hinunterzufahren", so Leonard.

Natürlich wurden die fünf Tage nicht nur auf der Piste verbracht. Wie jedes Jahr gab es ein vielfältiges Abendprogramm, das von einem Thermenbesuch über die beliebte Sportart Eisstockschießen bis hin zu einem Abschlussabend inklusive eines Lehrerkonzerts reichte. "Das Rahmenprogramm war sehr abwechslungsreich. Es wurde nie langweilig", erzählt Nathalie. Die Abendgestaltung war auch eine gute Gelegenheit, sich von Prellungen, blauen Flecken und überdehnten Bändern abzulenken beziehungsweise zu erholen.
Zu den Höhepunkten der Fahrt zählte gewiss die Skitaufe am letzten Abend, bei der besondere Auffälligkeiten seitens der Schüler mit einem undefinierbaren Getränk und Schnee auf dem Kopf belohnt wurden. Die Getauften dürfen sich nun mit Namen wie "Liftrutscher", "Schneekönigin" oder "Pistenblitz" schmücken.

Bekanntlich soll man aufhören, wenn es am schönsten ist und so hieß es nach sechs Tagen, Koffer für die Rückfahrt packen. "Es hat total Spaß gemacht", resümiert Leonard.

Damit meint er nicht nur das Skifahren an sich, sondern auch die Erlebnisse neben der Piste mit den Freunden, die sicherlich nicht so schnell in Vergessenheit geraten werden.

Skikurs 2007 (07.01. - 12.01.)

Es ist der 07.01.2007. 56 Schüler und 5 Lehrer des Stephaneums fahren auch dieses Jahr wieder nach Maria Lankowitz in Österreich. Noch sind die Hoffnungen groß, dass Schnee zum fahren liegen wird. Trotz der ungewöhnlich hohen Temperaturen sind alle froh und munter und freuen sich auf die kommende Woche.

Die Fahrt dauerte ca. 12 Stunden, am Abend wurden nur noch die Ski ausgehändigt und die Zimmer verteilt. Am nächsten Morgen fuhren die Schüler und Lehrer gegen 10 Uhr von ihrer Jugendherberge los um die Kunst des Skifahrens zu erlernen. Dieses Jahr jedoch blieben sie nicht an der Skipiste bei Maria Lankowitz, sondern mussten in höhere Lagen aufbrechen. Die Temperaturen lagen bei ca. 11 A°C. Daher fuhren sie zum "Salzstiegl". Auf dem Salzstiegl befand sich nur künstlicher Schnee, doch das war besser als ohne Schnee fahren zu müssen. Zwar wies die Piste schon einige Grasstellen auf, aber das hielt sie nicht davon ab zu fahren.

Die Stephaneer wurden in 5 Gruppen aufgeteilt:

  • Frau Jahn und Herr Weis brachten den absoluten Neulingen auf der Piste das Skifahren be
  • Frau Spangenberg hatte die Schüler, die schon einmal in ihrem Leben gefahren waren
  • Herr Probst hatte die Profis
  • Herr Raffel betreute einen Snowboardkurs, der sich aus Anfängern und Fortgeschrittenen zusammensetzte.

Gegen 16 Uhr fuhren sie zur Jugendherberge zurück. Am folgenden Tag fuhren sie erneut auf dem Salzstiegl um ihre erworbenen Kenntnisse zu vertiefen. Zur gewohnten Zeit fuhren sie wieder zurück in die Herberge. Die Attraktion des Tages war der Besuch einer Therme. Dort konnten sich die Jugendlichen von den bisherigen Strapazen erholen.

Mittlerweile war der dritte Tag angebrochen.

Da der Salzstiegl wegen schwindender Schneevorkommen geschlossen wurde, wichen die Stephaneer auf die große Skipiste, die "Hebalm", aus. Die Bedingungen waren aber auch auf dieser Piste nicht die besten. Denn die Piste bestand aus reinem Eis. Trotz anfänglicher Befürchtungen nicht ohne Blessuren die Strecke zu überstehen, meisterten alle diese Pisten grandios. An diesem Tag fanden auch die Prüfungen statt. Durch die vorherrschenden Bedingungen mussten die Prüfungen allerdings leicht abgeändert werden. Alle kamen an diesem Tag wieder heil zum Bus zurück und fuhren wieder gegen 16 Uhr zurück. Wie jedes Jahr stand auch wieder Eisstockschießen in Maria Lankowitz auf dem Programm. Die Schüler mussten aber auf Asphalt, anstatt der Traditionen auf Eis, spielen. Das änderte aber nichts an der Stimmung der Schüler. Es machte ihnen viel Spaß, den Lehrern ebenfalls.

Der Donnerstag war der letzte Tag, an dem sie Ski fahren. Wieder wurde auf der "Hebalm" gefahren, diesmal aber auf einer anderen Piste. Da die Strecke diesmal zum Teil aus Schnee bestand, nahm das die Angst der Schüler. Somit endete der letzte Skifahrtag 2007 erfreulich. Zur bekannten Zeit fuhren sie ein letztes Mal zur Jugendherberge zurück.

Auch dieser Abend sollte ein reiches Programm bieten. Zuerst wurden die Noten bekannt gegeben und danach fand die Skitaufe statt. 2007 wurden insgesamt 7 Schüler getauft. Sechs Skifahrer und eine Snowboaderin.

Es wurden Namen wie:

  • "Gutelaunefee"
  • "Pistenworker"
  • "Sturzqueen"
  • u.v.m. vergeben.

An diesem Abend erhielten noch andere Schüler eine Auszeichnung, nämlich die Leute, die bei dem Slalom, welcher am Donnerstag stattfand, am schnellsten waren. Es wurden insgesamt 6 Schüler ausgezeichnet und eine Schülerin erhielt eine Sonderurkunde, weil sie mit ihrem Snowboard ohne Fehler gefahren war. Der Abend klang mit einigen Songs - zum Teil selbst komponiert - von Herrn Raffel und Herrn Weis aus. Die beiden spielten auch dieses Jahr wieder mit ihren Gitarren und Herr Weis noch mit seiner Mundharmonika. Die beiden Lehrer haben mal wieder gezeigt was sie alles so können. Somit endete der letzte Tag

09:00 Uhr fuhren alle Skikursteilnehmer von Maria Lankowitz zurück nach Hause. 20 Uhr waren sie wieder in Aschersleben. (Auch dieses Jahr gab es Verletzte zu verschmerzen. Hand- und Knieverletzungen, nichts wirklich schlimmes. Ich wünsche Gute Besserung.)

Ich möchte mich noch mal bei allen Lehrern für Ihre Geduld bedanken. Vor allem bei Frau Jahn und Frau Spangenberg, da sie es oftmals nicht leicht mit uns hatten.

Weiterhin wünsche ich den nächsten Generationen viel Spaß. Es lohnt sich!

Skikurs 2005 (02.01.-08.01.)

Auch in diesem Jahr fand vom 02.01.2005 - 08.01.2005 der Skikurs der zwölften Klassen in Österreich statt. Um an diesem teilnehmen zu können, musste man sich bereits in der elften Klasse bei der Kurseinwahl für den Bereich Alpin- Skilauf entscheiden.

Etwa 55 Schüler nahmen an der Fahrt teil, die dann von unseren Sportlehrern Frau Spangenberg, Herr Weiß, Herr Raffel und Herr Probst begleitet und in die Kunst des Skisports eingeführt wurden.

Die Fahrt begann in Aschersleben und dauerte circa 11 - 12 Stunden. Vor Ort angekommen wurde die gesamte Schülerschaft zunächst in drei unterschiedliche Gruppen eingeteilt: Anfänger, Fortgeschrittene und Profis. Der Tag begann zunächst für alle gleich: viel zu früh aufstehen. Anschließend fand sich jeder in seiner Gruppe ein. Der Anfängerkurs lernte zunächst grundlegende Dinge kennen, während die Fortgeschrittenen und die Profis ihre Fahrkünste schon praktisch unter Beweis stellen durften.

Geübt wurde anfangs auf dem hauseigenen Berg des Hotels, in dem alle, sowohl Lehrer als auch Schüler, untergebracht waren. Bereits nach zwei Tagen durften die Fortgeschrittenen ohne Begleitung der Lehrer auf die Piste. Der Anfängerkurs hatte diese Möglichkeit erst am lezten Tag. An diesem Tag fanden auch die Prüfungen statt, die von den meisten Schülern mit 9 (3+) bzw. 10 (2-) Punkten bestanden wurden.

Belohnt wurde diese tolle Leistung mit einer Abschlussparty, bei der alle Schüler und Lehrer eine Menge Spaß hatten. Doch auch an den vorangegangenen Tagen hatte man das Partyleben nicht zu kurz kommen lassen.

Wir hoffen ihr hattet (und habt noch weiterhin) viel Spaß beim Sportkurs Alpin - Skilauf.