Lose Blätter

 

lfd_nrAusgabeBemerkung
DetailsLB 1901/1, "Lose Blätter des A. H. V." Juli 1901Nach Verlassen der Schule wurden die Stephaneer aus den Reihen des Gymnasial-Turnvereins "Frei-weg" (G. T. V.) als Alt-Herren ernannt (A.H.). Sie konnten dann einen Antrag auf Mitgliedschaft im Alt-Herrn-Verein (A. H.-V.) stellen, der meist genehmigt wurde. Man bemühte sich um Mitglieder, wie folgendes zeigt:" Da es nach den Satzungen des G. T. V. und des A. H. V. ausgeschlossen war, Kramer und Saatzen, die ja nie im G. T. V. aktiv waren, zu A. H. zu machen, wurde die vorliegende Form des Antrages gewählt. Der selbe wurde dann mit geringer Abänderung in jetziger Fassung angenommen und zugleich bestimmt, dass er als § 3 in die Satzung mit aufzunehmen sei." Da der G. T. V. einen eige-nen Vorstand hatte, der auch in dieser Ausgabe genannt wurde, bitte ich bei der immer wieder folgenden Ämterbelegung, dieses zu unterscheiden. Der tragende Verband dieser Vereinigung, der A. H.-V., der, also nicht mehr nur als eine wenig geschmacklose Nachahmung einer studentischen Verbindung ange-sehen war, und ihre Zeitung, "Die Losen Blätter", stehen deshalb stets im Vordergrund. Zur Erläuterung: Hans Heimerdinger (Heimerdinger II.) war der Vetter von Kurt Heimerdinger (Heimerdinger I.) alias "Ippel".""
DetailsLB 1901/2, Lose Blätter des A. H.-Verbandes des Gymn.-Turnvereins "Freiweg" zu Aschersleben November 1901Die ausführlichere Übernahme, z. B. die der Kassenberichte, soll den Beginn des Verbandslebens widerspiegeln.
DetailsLB 1901 / 3 Lose Blätter des A. H.-Verbandes des Gymn.-Turnvereins "Frei-weg" zu Aschersleben November 1901Von der Schriftleitung (wörtliche Wiedergabe) von Seite 34: "Noch einmal muß ich die A. H. A. H. (Pluralausdruck) bitten, ihr Interesse am Verbande nicht nur mit dem Wort, sondern auch mit der That zu beweisen. Für den Schriftleiter ist es doch eine zu fatale Aufgabe, die Zeitung interessant zu gestalten, wenn ihm von keiner Seite Beiträge geliefert werden. Ich habe bis heute außer von Kurt Heimerdinger noch keinen freiwilligen Beitrag zu den "Losen Blättern" erhalten. Die Zeitung ist doch gegründet worden, um neben den notwendigen geschäftlichen Mitteilungen Nachrichten über den Lebensgang der früheren Vereinsbrüder und Konpennäler zu bringen. Erst dann werden die "Losen Blätter" ein gern gesehener Gast in der Bude der einzelnen A. H.-V'er sein, wenn sie möglichst viel persönliche Nachrichten bringen. Ich kann doch aber nicht allerlei Geschichten aus den Fingern saugen, nur um die Zeitung zu füllen, und eine Bierzeitung soll sie ja auch nicht werden. Sind denn die Studenten heutzutage so zahm geworden, dass keiner der studierenden A. H. -V'er mal einen ordentlichen, tüchtigen, fidelen Studentenstreich mitgemacht hat?...""
DetailsLB 1902 (1) / 4 Lose Blätter des A. H.-Verbandes des Gymn.-Turnvereins "Frei-weg" zu Aschersleben Februar 1902Bei meiner Erfassung habe ich mehrere Details übernommen, um den Start, die Probleme und Schwierigkeiten in dieser Zeit, aber auch die heiteren Seiten zu schildern. Das alles wurde stets vom Wunsche einer Vereinigung ehemaliger Schüler des Stephaneums getragen!
DetailsLB 1902 / 1 Lose Blätter des A. H.-Verbandes des Gymn.-Turnvereins "Frei-weg" zu Aschersleben Mai 1902S. 9-10, Aus Aschersleben und Persönliches: Die Zusammensetzung des Lehrerkollegiums am Stephaneum: Direktor Steinmeyer, die Professoren Brasack, Willführ, Reinhardt, Straßburger und Holtheuer, den Oberlehrern Franke, Mann, Teubner, Eisenhardt, Fließ und Ganzer, wissenschaftlicher Hilfslehrer Hirschfeld und Kabelmann. Die Herren Brasack II., Temme, Kraft, Kirchner, Schwarzlose, Paulmann und Münter gehörten der Schule mit Ausnahme des vorletzten schon zu unserer Zeit an. Was die A. H.-V.er betrifft, so haben sie sich zum größten Teil in gewissen Centren vereinigt. ( Ich denke an die späteren Ortsgruppen!?) Hoch im Norden hausen Schmeißer, Guischard und Schwarz. Während in Marburg mit Hindorf, Rauschenbach, Hertha, und Niemeyer ein Biermännerskat zu stande käme, kann Berlin z. Z. nur drei A. H. aufweisen: Götze, Eisentraut II. und Schumann. Mittelstraß und Schreiber bleiben noch in Leipzig, Saaten und Knaut in Göttingen und R. Riedel im Lahnthale. Die Hochburg des A. H.-V. aber ist und bleibt Halle. Dort sind: Brennecke, Eisentraut I., Erhard, Heimerdinger I und II., Kretzer, Luther, Schultze, Seemann, Waltke, Kramer, Wurfschmidt und Richter (z. Z. noch auswärtiges Mitglied vom G. T. V.). Sonst sind von Ascherslebern noch in Halle: Ref. Dr. Noth, cand. jur. Max Meyer, stud. phil. Knochenhauer, stud. theol. Ziesenitz, stud. theol. Wietzke. Persönliches: Börnecke hat kürzlich promoviert und freundlichst seine Dissertation geschickt: "Zur Würdigung der subkutanten Gelatineinjektionen." Dazu der Schriftwart Eisentraut I.: "... ich habe denn auch mit meinem durch keinerlei Sachkenntnis getrübten Urteile das Werk geprüft und muß allerdings sagen, dass diese Gelatineinjektionen etwa sehr - verwerfliches sind, nämlich wegen der unangenehmen Nebenwirkungen: wenn die Leute durchaus den Brand ( Darmverschluß, mit meist tödlichem Ausgang) immer nebenbei kriegen sollen, gebe man ihnen doch lieber Alkoholinjektionen, der danach folgende Brand ist wenigstens nicht so gefährlich wie bei dieser üblen Gelatine. Ippel beschäftigt sich mit seiner Doktorarbeit: "Ueber Flimmerepithele".""
DetailsLB 1902 / 3 Lose Blätter des A. H.-Verbandes des Gymn.-Turnvereins "Frei-weg" zu Aschersleben November 1902keine
DetailsLB 1903 / 1 Lose Blätter des A. H.-Verbandes des Gymn.-Turnvereins "Frei-weg" zu Aschersleben Mai 1903Persönliches: Man hat mir also wieder freundschaftlich die Redaktion der Zeitung aufgedrückt. Gegenüber der zwingenden Beredsamkeit des Kollegen Eisentraut, der mir immer und immer wieder mit prächtigen Farben ein Bild von der erquickenden Tätigkeit des Redakteurs malte, drängte sich mir zwar fortwährend die Frage auf, warum er nicht selber die Zeitung mit bewährtem Geschick weiterführe, aber - ich erlag ihm und stelle mich nun den lieben Con-Alten-Herrn nolens volens wieder als Schriftleiter alias Seichhold vor. Die Finger, an denen ich während meiner vorjährigen Redaktionszeit aus Mangel an Stoff allzusehr gesogen hatte, sind wieder verheilt, und ich hoffe, dass die Leser im neuen Jahrgang nach Kräften mich unterstützen werden. So Hans Heimerdinger, genannt "Heims". Weiter Persönliches: Max Kretzer hat in lohnender Weise den Dr. philosophiae gebaut. "Trinksitten der altrömischen pontifices", so glaube ich heißt seine Arbeit. Luther strebt schändlich zum Referendar. Ippel, der Verbandspatriarch, hat seine Uebungen als Unterarzt in Mainz beendet und geht als Assistent nach Gera. "Der Schnellreisende", wie ihn Eisentraut I. getauft hat, wird dann hoffntlich oft nach Aschersleben kommen und die Vereinsfeste verschönen helfen. Dr. Schmeißer ist in der letzten Station seines Referendars, am Obergericht in Naumburg. Eichler ist in München. Hugo Eisentraut behauptet, zu arbeiten. Er wirkt immer noch segensreich am Amtsgericht in Aschersleben. Auch der kleine Waltke strebt verhältnismäßig eifrig. Kürzlich hat er sogar ein Buch durchgelesen: "Was der Laie vom B. G.-B. wissen muß". Er wohnt bei der selben Wirtin wie Ehle. Sie haben sich jedoch geschworen, nicht aus der Schule zu plaudern. Karlchen Saatzen hat einen lohnenden Referendar gebaut und seinen Wigwam in Celle aufgebaut. Thede Schumann beschäftigt sich in Biblis a. Rhein mit Erfindungen. Heil ihm! Kramer und Hertha führen in Halle ihr behagliches Dasein weiter. Hans Eisentraut (Eisentraut II.), der große Fußgänger, strebt in Berlin und studiert jetzt Jura, wenigstens nebenbei. Wo ist Georg Scherman, der "wandelnde Berg"? Bitte berichtet mal. Und nun zu "Heims": Als er von Wippra wieder nach Halle wechselte, hat er bei seinem Abgange in ortsüblicher Weise durch Ausklingeln bekannt machen lassen: "Ich bitte die verehrlichen Einwohner von Wippra, das mir bisher in so reichem Maße geschenkte Vertrauen auch meinem Nachfolger, Herrn Referendar N.N., zu teil werden zu lassen." Ueber diese Aufmerksamkeit war man sehr erfreut und verzieh dem bösen Menschen alle Schandtaten, was aus einem Bericht des "Wippraer Tagesblattes" hervorgeht - Lokales. ""
DetailsLB 1903 / 3 Lose Blätter des A. H.-Verbandes des Gymn.-Turnvereins "Frei-weg" zu Aschersleben Dezember 1903keine
Details3. Jg. / Nr. 4 Lose Blätter des A. H.-Verbandes des Gymn.-Turnvereins "Frei-weg" zu Aschersleben Februar 1904keine
Details4. Jg. / Nr. 1 Lose Blätter des A.H.-Verbandes des Gymn.-Turnvereins "Frei-weg" zu Aschersleben Mai 1904keine
Details4. Jg. / Nr. 3 Lose Blätter des A.H.-Verbandes des Gymn.-Turnvereins "Frei-weg" zu Aschersleben Dez. 1904keine
Details4. Jg. / Nr. 4 Lose Blätter des A.H.-Verbandes des Gymn.-Turnvereins "Frei-weg" zu Aschersleben März 1905keine
Details5. Jg. / Nr. 3 Lose Blätter des A.H.-Verbandes des Gymn.-Turnvereins "Frei-weg" zu Aschersleben November 1905keine
Details5. Jg. / Nr. 4 Lose Blätter des A.H.-Verbandes des Gymn.-Turnvereins "Frei-weg" zu Aschersleben März 1906keine
Details6. Jg. / Nr. 2 Lose Blätter des A.H.-Verbandes des Gymn.-Turnvereins "Frei-weg" zu Aschersleben 15. September 1906keine
Details6. Jg. / Nr. 3 Lose Blätter des A.H.-Verbandes des Gymn.-Turnvereins "Frei-weg" zu Aschersleben 1. November 1906keine
Details6. Jg. / Nr. 5 Lose Blätter des A.H.-Verbandes des Gymn.-Turnvereins "Frei-weg" zu Aschersleben 1. März 1907keine
Details7. Jg. / Nr. 1 Lose Blätter des A.H.-Verbandes des Gymn.-Turnvereins "Frei-weg" zu Aschersleben 1.Juni 1907keine
Details7. Jg. / Nr. 2 Lose Blätter des A.H.-Verbandes des Gymn.-Turnvereins "Frei-weg" zu Aschersleben 1.August 1907keine
Details7. Jg. / Nr. 3 Lose Blätter des A.H.-Verbandes des Gymn.-Turnvereins "Frei-weg" zu Aschersleben 1.November 1907keine
Details7. Jg. / Nr. 4 Lose Blätter des A.H.-Verbandes des Gymn.-Turnvereins "Frei-weg" zu Aschersleben 1.März 1907 (? ? ?- Archiv)keine
Details8. Jg. Nr. 1 Lose Blätter des Verbandes ehemaliger Schüler des Stephaneums zu Aschersleben 5. Mai 1908keine
Details8. Jg. Nr. 2 Lose Blätter des Verbandes ehemaliger Schüler des Stephaneums zu Aschersleben 1. Juli 1908keine
Details8. Jg. Nr. 3 Lose Blätter des Verbandes ehemaliger Schüler des Stephaneums zu Aschersleben 15. Oktober 1908keine
Details8. Jg. Nr. 4 Lose Blätter des Verbandes ehemaliger Schüler des Stephaneums zu Aschersleben 20. Dezember 1908keine


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