Schüleraustausch mit Frankreich - 2009

In der Zeit vom 03.12. bis 11.12.2009 besuchten einige Schüler und zwei Lehrer vom Lycee Marceau aus Chartres das Stephaneum im Rahmen unseres Schüleraustausches.

Während dieser acht Tage, verbrachten Schüler und Leherer beider Schulen zusammen das Schulleben. Sie führten Projekte durch und hatten Spaß in der Freizeit. Es gab selbstverständlich auch viel Interessantes zu entdecken.

Tagesordnungspunkt während dieser Zeit war beispielsweise auch eine Präsentation eines weiteren Projektvorschlages durch Herrn Scherschmidt. Herr Scherschmidt ist vom Volksbund für Kriegsgräberfürsorge und möchte mit französischen und deutschen Schülern nach Polen reisen, um dort an historischen Stätten (KZ Auschwitz, Krakau) Vergangenheit aufzuarbeiten, damit dies in Zukunft verhindert wird. Er hofft auf Teilnahme von Schülern des Stephaneum und aus Chartres.

Einige Impressionen des Schüleraustausches

Programm

  • Donnerstag, den 03.12.2009:
    • Unterricht bis 10.05 Uhr
    • 11.00 Uhr Abfahrt vom Busbahnhof Aschersleben
    • Ankunft der französischen Gäste 15.00 Uhr in Berlin-Tegel,
    • Abendessen in den Familien
  • Freitag, den 04.12:
    • 09.00 Uhr Schüler im Gymnasium
    • Empfang in der Aula - Haus I
    • Projektarbeit und Schul- und Stadtrundgang:
    • 12.30 Uhr Mittag in der Malschule;
    • 14.30 Uhr - 16. 00 Uhr Besuch im Ballhaus (Beachvolleyball oder Schwimmen).
  • 05.12.-06.12.:
    • Schüler in den Gastfamilien.
  • Montag, den 07.12:
    • Schüler im Gymnasium
    • Abschluß der Projektarbeiten
    • 12.30 Uhr Mittagessen in der Schule, Plätzchenbacken im Hotel Nord
    • 18.00 Uhr Abendessen mit französischen Gästen im Hotel Nord 
    • Vorstellung eines Projektes durch den Volksbund für     Kriegsgräberfürsorge.
  • Dienstag, den 08.12.:
    • 08.00 Uhr Treff am Busbahnhof
    • 10.00 Uhr Besichtigung der Burg Falkenstein, evtl. Halt in der Stadt Quedlinburg ( dort wurde 919 das 1.deutsche Reich gegründet), Besuch der Stadt Wernigerode mit Weihnachtsmarkt, Lunchpaket, Rückfahrt ca. 16 Uhr
  • Mittwoch, den 09.12.:
    • 07.45 Uhr Treff am Busbahnhof
    • Ausflug nach Leipzig: 9.30 Uhr Führung im Zeitgeschichtliches Forum Leipzig, anschließend  Weihnachtsmarkt,Lunchpaket,
    • Rückfahrt ca. 16 Uhr
  • Donnerstag, den 10.12.:
    • 11 Uhr Treff am Busbahnhof
    • Ausflug nach Magdeburg
    • 14.00 Uhr Mittagessen im Landtag
    • 15.00 Uhr Gespräch mit Dr.Schellenberger (MdL-CDU)
    • 16.00 Uhr Besichtigung Landtag
    • Rückfahrt ca 17.00 Uhr
    • 19.00 Uhr Beginn Abschlussveranstaltung in der Wassertormühle
  • Freitag, den 11.12.:
    • 08.00 Uhr Treff am Busbahnhof - Fahrt nach Berlin
    • 10.45 Uhr Besuch des Reichstages und des Brandenburger Tor
    • 13.00 Uhr Fahrt zum Flughafen Tegel, Abflug der französischen Gäste nach Frankreich15.55 Uhr, Lunchpaket

Der Rückbesuch: 18. - 25.03.2010

An was denkt man, wenn man das Wort AEUR?FrankreichAEURoe hört?

Wahrscheinlich an die Metropole Paris, an guten, französischen Wein und, natürlich, an das berühmte Baguette. Allerdings vermutlich eher nicht, an eine Faible der Franzosen für blonde Haare, daran, dass es normal ist, dass sogar die Lehrer zu spät zum Unterricht kommen und, dass es schwierig wird, in den Läden Kleidung in etwas grelleren Farben zu erwerben. Genau das erlebten jedoch einige Schüler der zehnten und elften Klassen des Stephaneums, die vom 18. bis zum 25. März an einem Schüleraustausch in das französische Chartres, das etwa zwei Stunden von Paris entfernt liegt, teilnahmen.

AEUR?Obwohl wir unsere Austauschpartner schon kannten, da sie ja im Dezember bereits hier gewesen waren, war ich sehr aufgeregt, wie es in der Familie sein würde,AEURoe erzählt Katharina Kühne, die an dem Austausch beteiligt war. Allerdings war ihre Sorge völlig unbegründet. Sie lebte in einer sehr freundlichen, aufgeschlossenen und überaus zuvorkommenden Familie, von der sie sogar ein Geburtstagsgeschenk bekam und auch die Sprache war kein Problem. AEUR?Pauline, meine Austauschschülerin, sprach sehr gut deutsch, ihr Vater musste sie sogar manchmal ermahnen, dass sie mit mir französisch sprechen sollte. Aber auch das war vom Verständnis her wirklich kein Problem,AEURoe berichtet die 16-Jährige. Jedoch war sie erstaunt von dem Schulalltag der französischen Schüler. In Frankreich gibt es hauptsächlich Ganztagsschulen, auch das Lycee Marceau, welches die Partnerschule war, gehört dazu. Oft haben die Schüler von morgens um acht bis abends 17 Uhr Unterricht. Danach müssen sie noch ihre Hausaufgaben machen. Zeit für Hobbys bleibt da wenig: AEUR?Auch das Familienleben kommt teilweise sehr kurz, dadurch, dass soviel Zeit in der Schule verbracht wird. So bleibt nur das Wochenende für gemeinsame Aktivitäten und Ausflüge. Aber mit guter Organisation bleibt noch genug Raum für die FamilieAEURoe, findet Katharina.

Auch Paul Richter nahm am Austausch teil. Er hoffte durch ihn die französische Kultur besser kennenzulernen, die ihn schon immer interessiert hatte. Auch wollte er einmal unbedingt nach Paris und auf den Eiffelturm.
Dieser Wunsch wurde ihm, zumindest zum Teil erfüllt. AEUR?Ich hatte das große Glück zweimal nach Paris zu fahren, einmal Wochenende mit meiner Austauschschülerin und in der Woche dann noch einmal mit den Deutschen. Ich sah den Louvre, Notre Dame und den Triumphbogen. Schade war, dass wir nicht auf den Eiffelturm gehen konntenAEURoe, schildert der Zehntklässler.

Er möchte, wenn sich die Gelegenheit bietet, auch gerne erneut an einem Schüleraustausch teilnehmen, das nächste Mal vielleicht dann aber in ein anderes Land. Alles in allem hat ihm der Schüleraustausch sehr gut gefallen, wie er erzählt: AEUR?Die Exkursionen waren sehr interessant, ich habe viel gesehen. Die Franzosen waren überaus gastfreundlich, das Wetter war toll. Ja, man kann sagen, es hat wirklich Spaß gemacht.AEURoe