Die Spielzeit 2013 / 2014 der Theatergruppe des Stephaneums ist eröffnet!

Zuerst einmal ein kleiner Rückblick: Am 22. Mai 2013 fand die Premiere unseres Stückes „Das Haus in Montevideo“ in der Aula statt (News-Beitrag hier). Alle großen und kleinen Mitstreiter hatten viel Spaß und das hat das Publikum natürlich gespürt. Für unsere Abiturienten des Abiturjahrgangs 2013 (Marie Döling, Luisa Schiffter, Simon Krebs und Jonas Selisko) gab es einen tränenreichen Abschied und wir werden sie alle vermissen.

Ein großes Dankeschön an alle Mitstreiter. Das habt ihr toll gemacht!

Und in diesem Jahr spielen wir eine Komödie von Molière mit dem Titel „Der Geizige“. Darin geht es, wie der Name des Stückes schon sagt, um den Geiz und seine Folgen, aber auch um die Liebe. Denn der Hauptfigur Harpagnon, dem alten Geizhals, bedeutet der Inhalt seiner Geldkassette mehr als das Glück seiner Kinder.  

Wenn du Lust hast, bei uns mitzuspielen, dann komm einfach einmal zu unseren Proben und schnuppere Theaterluft.

Probentermin: Dienstag ab 15.30 Uhr - Aula / Haus II, Ansprechpartner: Frau Molek und Frau Rennert


Hier noch ein paar Fotos von unseren Aufführungen aus dem letzten Schuljahr:

Mutter und Kind
Atlanta und Herbert
Auf Wiedersehen: Abreise nach Montevideo
In seinem Element: der Pastor und Carmencita
Trautes Eheglück: Prof. Dr. Nägler und Gattin Marianne
Madame de la Rocco bezaubert alle
Endlich geschafft! Glückliche Gesichter beim Schlussapplaus
Ein großes Dankeschön an alle Mitstreiter. Das habt ihr toll gemacht!

THEATER ...

... ein Zauberwort, denn wenn sich der Vorhang hebt, dann öffnet sich eine Welt, die viele Facetten hat. Mal ist sie ernst, mal ist sie heiter, ein anderes Mal ist sie romantisch und manches Mal macht sie uns auf Dinge aufmerksam, die wir im Alltag nicht mehr bewusst wahrnehmen.

Wir, die Theater-AG die Stephaneums, sind vom Theater besessen und können ohne Bühnenluft nicht mehr leben. „Vorhang auf, Bühne frei!“  heißt es für uns einmal in der Woche zur Probenarbeit in der Aula des Hauses II. Zur Zeit besteht unsere Gruppe aus Schülern und Schülerinnen der Klassen 5 bis 12 und wir freuen uns über jeden, der Lust hat, bei uns mitzuspielen. Betreut werden wir in unserer Probenarbeit von Frau Molek und Frau Rennert und gemeinsam haben wir viel Spaß beim Planen, Erarbeiten, Proben der Stücke.

Also, bist Du neugierig geworden? Möchtest Du einmal auf einer richtigen Bühne stehen und Dich von einer neuen Seite kennen lernen? Dann bist Du bei uns richtig, komm einfach mal vorbei oder melde Dich bei den Leiterinnen der AG. Wir freuen uns, denn unser Motto lautet:  THEATER MUSS SEIN!

Unser letztes Stück: William Shakespeare „Ein Sommernachtstraum“

1595 schrieb der berühmte englische Dramatiker diese romantische Komödie, in welcher der Feenkönig Oberon und seine Gattin Titania in einen Streit geraten, der ungeahnte Auswirkungen hat. Drunter und drüber geht es im Feenreich und auch im Reich der Menschen. Denn durch den Fehler der frechen Elfe Droll verlieben sich Paare über Kreuz und eine turbulente Liebesjagd beginnt.

Premiere hatte unser Stück am 6. Oktober 2011 und es war ein voller Erfolg.

Farbe für Oberon
Zettel in der Maske
Droll trifft auf eine kleine Elfe
Am Hof des Theseus in Athen
Thisbe und Pyramus
Titania und Oberon

Unser neues Stück: Curt Goetz „Das Haus in Montevideo“

Eine Komödie über „Moral, Versuchung und Belohnung der Tugend“ für Jung und Alt, bei der kein Auge trocken bleiben wird. In der Familie des gestrengen Professors  Dr. Traugott Hermann Nägler, der der glückliche Vater von 12 Kindern ist, ergeben sich aufgrund einer Erbschaft in Südamerika unerwartete Turbulenzen, die für mächtig viel Wirbel sorgen. Und eine ganz besondere Rolle spielt ein Schiff mit dem Namen Atlanta. Mehr wird jetzt noch nicht verraten, nur so viel, die Aufführung ist für Frühjahr 2013 geplant.

Damit es mit der Aufführung auch klappt, brauchen wir noch Mitstreiter, denn es sind noch nicht alle Rollen besetzt. Also melde Dich bei uns, wir freuen uns auf Dich!

Im Kinderzimmer der Familie Nägler
Atlanta und ihr Herbert
Größen - Stellprobe
 

AG Schülertheater stellt sich vor

Theater!!!  In fast jeder Schule gibtAEUR(TM)s das, irgendwann, wenn jemand, na ja, über die Stränge schlägt zum Beispiel oder eben seine Suche nach dem Optimum an Verhaltensregeln noch nicht abgeschlossen hat, heißt es: Geh doch zum Theater! Da kannst Du das alles ausleben! Und Zuschauer hast Du dabei auch noch!

Und irgendjemand hat mal gesagt: Schauspieler müssen vor allem zwei Voraussetzungen erfüllen: Es müssen Menschen sein, die besessen sind von dem Wunsch, in eine andere Haut, in eine Rolle zu schlüpfen um plötzlich jemand ganz anderes zu sein. Wenn sie eine Rolle übernehmen, müssen sie sich sagen: "Ich bin ...!"

Im Jahr 2006 stand Shakespeares Macbeth auf dem Programm AEUR" kleine leichte Kost.

Nach Stücken der vergangenen Jahre, wie z. B. Faust, einige selbst geschriebene Stücke, ein Tucholsky-Abend, die Physiker, Antigone, die Dreigroschenoper, wohl eine würdige Fortsetzung, fanden alle. Wenn nur nicht jedes Mal das nervenaufreibende Verteilen der Rollen und die Arbeit am Text am Anfang die Gemüter aufmischen würde. Aber schließlich bewiesen alle genug Teamgeist und jeder arbeitete hart an seiner Rolle.

Jeden Dienstag, wenn alle anderen schon längst zu Hause waren, standen mindestens 2 Stunden Probe auf dem Plan. Die waren bestimmt nicht immer von Harmonie und Zufriedenheit gekennzeichnet. Und das war gut so. Denn ständiges Auseinandersetzen und Streiten bringt weiter. Ratschläger und Besserwisser gibtAEUR(TM)s genug, wir aber hatten in unseren Reihen und auch außerhalb Berater, Querulanten und junge Leute, die nicht darauf warteten, dass man ihnen sagt, was sie machen sollen. Die machen auch selbst was.

2007 dann gab es wieder eine nicht gerade leichte Aufgabe zu bewältigen. Enrico Scheffler, damals 10. Klasse, hatte den 100. Geburtstag von Haus 1 unserer Schule zum Anlass genommen und in den großen Ferien ein Bühnenstück geschrieben. Tolle Sache! Aber es war nicht leicht zu spielen, denn es mussten Schauspielerei, Gesang, rhythmische Sportgymnastik und ausgefeilte elektronische Technik unter einen Theater-Hut gebracht werden.Nach anfänglichen Schwierigkeiten und mit viel Energie haben wir es dann aber AEUR" auch Dank Enricos unermüdlicher Regie AEUR" und Motivationsarbeit AEUR" geschafft. In der Festwoche war Premiere und es gab für Enrico einen Preis des Förderkreises unserer Schule.

2008 fiel die Wahl auf die Novelle "Kleider machen Leute" von Gottfried Keller. Einfach und bequem war noch nie unser Ding und so bastelten wir aus der Novelle ein Textbuch. Alle gemeinsam. Das geht! Trotz chronischen Personalmangels haben wir die Rollen aufgestockt und eine Go-Go-Tänzerin mit kriminellem Potential, einen Taxifahrer als Zeugen und eine Privatdetektivin, welche die Machenschaften aufdeckt und damit den armen Wenzel entlastet, in das Stück eingefügt. Es waren Vorschläge der jungen Schauspielerinnen und Schauspieler.

Aus Begeisterung am Erfinden von Figuren und Handlungen und weil wir nicht genug Leute hatten, wollten einige sogar den Bürgermeister von Goldach ermorden lassen. Das geht dann aber doch zu weit und so mussten eben fast alle zwei Rollen übernehmen. Zur Entlastung des Ensembles lassen wir dann die Zuschauer den Schluss des Stückes gestalten. Sie müssen nämlich am Ende bestimmen, ob Wenzel Strapinski schuldig sei oder von allen Anschuldigungen frei gesprochen werden soll. Also Arbeit und Vergnügen für alle AEUR" die Schauspieler und die Zuschauer. Und so soll es sein!

Zu guter Letzt noch eine Anmerkung: Es sei hier allen Mädchen und Jungen gedankt, die mit ihrer Begeisterung, ihrer Ausdauer, ihrem Witz und mit Fleiß für wirklich denkwürdige Aufführungen gesorgt haben! Denn Unterricht, Hausaufgaben und Klassenarbeiten sind und bleiben das Wichtigste und kosten viel Zeit. Dass dann trotzdem noch Kraft bleibt, Theater zu spielen, ist super! Wir hoffen auch, dass das so bleibt! Und damit: Toi, toi, toi für die Premiere!

Abschließend sei noch erwähnt, dass wir natürlich auch hin und wieder in fremden Revieren AEUR?wildernAEURoe. Das heißt, wir schauen uns auch gern an, wie es Andere machen, Profis und Laien wie wir. So haben wir ein Märchen im Theater Dessau gesehen und wir haben Kontakt aufgenommen zur Theatergruppe des Dr.-Frank- Gymnasiums Staßfurt. Ihr Stück "Momo" haben sie im Salzlandtheater gespielt. Auf einer richtigen großen Theaterbühne. Es hat uns gut gefallen. Eine Woche später waren die kleinen Schauspieler Gäste an unserer Schule und hier konnten wir dann zeigen, was wir so drauf haben. Und das war auch nicht schlecht! Jedenfalls hatten wir viel Spaß zusammen. Diese Zusammenarbeit wollen wir auf jeden Fall fortsetzen. Ach ja, vielleicht sehen wir unsere "Kollegen" zum Schultheatertreffen im Salzlandtheater in Staßfurt am 26.06.2008 in den Workshops schon wieder!