Stephaneer besuchen Partnerschule in Kerava/Finnland 2015

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Stephaneer besuchen Partnerschule in Kerava/Finnland 2014

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Wasser, Wald und Weite - 2011

Lehrer Kaukoo beim Rezitieren von Goethe
In der Bibliothek von Helsinki

Das ist eine sehr vereinfachte Beschreibung von Finnland. Mir würde noch mehr einfallen, aber ich will euch hier nicht langweilen.

Europaschule und Schüleraustausch die Superkombination, nur denkt man dabei nicht unbedingt an Finnland, eher an Frankreich, Polen oder die Niederlande. Aber das gibt es alles schon. Finnland klang interessant, also lag es nahe, dass ich mich dafür anmeldete und so ging es auch den zehn anderen, die mit Herrn Huhnt und Herrn Nitsche ab dem 16. Mai für eine Woche als Delegation nach Kerava, der Partnerstadt von Aschersleben, gereist sind.

Für die lange Anreise mit dem Flugzeug von Berlin über Riga nach Helsinki musste leider der ganze Montag geopfert werden.

Der abendliche Empfang in den Gastfamilien war sehr herzlich. Wir wurden wie selbstverständlich in den Alltag integriert. Die Kommunikation klappte entgegen unseren Befürchtungen in einem Kauderwelsch aus Finnisch, Englisch und Deutsch besser als gedacht. Zum Ende dieser Woche sprachen wir alle gefühlt perfekt Englisch.

Aber ab Dienstag ging unsere Entdeckungsreise durch Suomi dann so richtig los. Wir nahmen zum ersten Mal am finnischen Schulunterricht teil, z. B. auch schon im Deutschen schwer zu begreifende Mathethemen jetzt auch noch in Finnisch. Wir staunten nicht schlecht über das dortige Schulgebäude und -system, das so gar nichts mit unserem deutschen zu tun hat.

Am drauffolgenden Tag wurde dann das eigentliche Thema unseres Austauschs in Angriff genommen. Als Außenstehende haben wir uns die Plätze in Kerava angesehen, die die Einwohner am liebsten meiden. Nach einem Vortrag der Stadtarchitektin über die Zukunftspläne sollten wir nun selber kreativ werden und Vorschläge zu einer positiven Veränderung unterbreiten. In drei Gruppen wurde gearbeitet, diskutiert und schlussendlich auch die verschiedensten und besten Ideen am Freitag vorgestellt.

Neben den Stunden, in denen wir am Stadtumbau arbeiteten, besuchten wir die Stadtbibliothek in Kerava AEUR" einen für die Größe der Stadt riesig erscheinenden Bau. Auch wenn das Programm kaum in eine Woche zu passen schien, sahen wir Helsinki mit seiner Seefestung AEUR?SuomenlinnaAEURoe, spielten Fußball, trieben unsere geborgten Drahtesel um den Tuusula-See und saßen an zwei Abenden bis spät in die Nacht mit den finnischen Schülern zusammen, haben geredet, gelacht und Filme gesehen.

Am Samstag, dem Rückflug-Tag, wollten wir uns nicht trennen. Alle hatten Finnland, dessen Bewohner mit ihrem freundlichen, zuvorkommenden Gemüt und seiner meist noch unberührten, atemberaubenden Natur ins Herz geschlossen.
Aber es gibt ein Wiedersehen! Im Oktober ist ein Gegenbesuch geplant. Und wir sind schon sehr gespannt was die in einer modernen Stadt lebenden Finnen für Ideen für die älteste Stadt Sachsen-Anhalts mitbringen.

An dieser Stelle im Namen aller ein herzliches Dankeschön an unsere beiden begleitenden Lehrer Herrn Huhnt und Herr Nitsche für Unterstützung, Nervenstärke und Engagement bei der Organisation dieser Reise.

Weitere Impressionen

Im Unterricht
Seefestung Helsinki
See bei Kerava "Tuusulasee"
Am Grab vom Komponisten Sibelius
Riesensupermarkt in Kerava
Kerava
Elefantenfußball
Bühnenshow im Gymnasium Kerava
Gruppenfoto in Helsinki
Projektpräsentationen
Projektpräsentationen am Freitag
Vortrag im Rathaus Kerava
Bei der Projektarbeit
Abreise Helsinki