Schüleraustausch mit Holstebro - 2015

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2.a’s udvekslingsrejse til Aschersleben 2013 – auf Deutsch natürlich!

Wir werden Euch jetzt von unseren spannenden Erlebnissen in Aschersleben erzählen.

Die ersten Eindrücke

Am  vierten März 2013 hielt ein Bus um 8.00 Uhr auf dem Parkplatz vor Holstebro Gymnasium, der uns nach Aschersleben fahren sollte. Die Busfahrt an sich war sehr gemütlich mit „Besserwisser“ und anderen Aktivitäten.

Sobald wir in Aschersleben ankamen, machten wir eine kleine Führung durch diese schöne Altstadt. Hier ist alles ganz anders, als in Dänemark. Die Stadt ist groß, und ist in einem alten und einem neuen Teil geteilt.

"[...] Die Pflastersteine der unebenen Straßen, die verfallenen Häuser und die Trümmer sind noch etwas, was Ascherlebens Straßen füllen, aber wenn man davon absieht, ist es eine sehr idyllische Stadt. Die pastellfarbigen Häuser liegen dicht und die schmalen Straßen mit den kleinen Geschäften samt den Einwohnern verschönert das bezaubernde Bild von der Stadt." Katrine Qvist 2.a

Als wir bei unseren AustauschpartnerInnen nach Hause angekommen waren, bekamen viele von uns echtes deutsches Essen, z.B. „Gulasch und Knödel“. Knödel ist Kartoffelmus, das man, keine Ahnung warum, zu einer Kugel zusammenbaut und dann wieder kocht. Danach zeigten wir Fotos von unseren Familien.

Das Austauschprogramm

Am nächsten Tag sollten wir zunächst an zwei Stunden, Biologie und Chemie, teilnehmen. Die Stunden waren sehr andersartig als in Dänemark, zum Beispiel, weil die Schüler fast keine Laptops verwendeten. Die deutschen Lehrer und Lehrerinnen werden auch sehr respektiert. Wenn man mit ihnen sprechen sollte, dann musste man sie „Siezen und “mit „Frau“ oder „Herr“ anreden.

Am Abend spielten wir Beachvolleyball im Ballhaus. Es war wirklich lustig, weil wir uns dadurch mischten und besser kennenlernten.

Am Mittwoch fuhren wir nach Leipzig, wo wir zuerst das Zeitgeschichtliche Forum besuchten. Dort unterhielt ein Guide uns alle mit der Geschichte Deutschlands. Er berichtete von der Geschichte der friedlichen Revolution in der DDR. Man bekam dadurch einen Einblick in die Teilung und Wiedervereinigung Deutschlands in der DDR und der BRD, und über das Alltagsleben in der kommunistischen Diktatur in der DDR.

Die DDR führte zum Beispiel eine Planwirtschaft ein; Die Regierung verfügte über die Ressourcen, und bestimmte auf welche Weise die Ressourcen verteilt werden sollten. 

Wir besuchten auch die Nikolaikirche in Leipzig. Hier haben die friedlichen Montags-Demonstrationen begonnen. Endlich hatten wir Freizeit einkaufen zu gehen, und wenn wir mehr Zeit in der Stadt gehabt hätten, würden wir mehr shoppen.

Weil die Sonne schien, sind einige von uns zum Eis-Café gegangen oder haben einen Kaffee getrunken.

Donnerstag sahen wir Falkenstein, die eine alte Burg ist. Wir gingen bergauf und bergab spazieren;  es gab dort eine sehr schöne Aussicht  - die man vielleicht auch auf dem Foto erkennen kann. In der Burg trat ein Falkner mit verschiedenen Raubvögeln auf.

Die Abschiedsfeier am Donnerstagabend war mit gemischten Gefühlen erfüllt.  Wir haben mit allen AustauchschülerInnen gemeinsam im Jugendklub Abendessen gegessen, wo die Deutschen eine Fete für unsere neuen Freundschaften gemacht hatten. Wir tanzten Limbo, Cha-Cha-Cha und hatten sehr viel Spaß.

Am Freitag präsentierten wir unsere Gruppenarbeiten über das Thema: „Industrialisierung".

Unsere Gedanken über die Deutschen und Deutschland

Generell muss man gestehen, dass es anstrengend war, die ganze Zeit Deutsch zu sprechen. Es war schwierig, alles zu verstehen, was sie sagten, weil sie aus Ostdeutschland kommen. Sie sprechen nämlich mit einem ostdeutschen Akzent, und dann reden sie auch sehr schnell miteinander.

Wir finden aber trotzdem die ganze Woche sehr schön, weil wir eine andere Kultur erlebt und gelernt haben.  Als Bonus haben wir auch eine bessere Gemeinschaft in der Klasse erreicht, weil wir in einer anderen Art und Weise zusammen waren.

Es ist alles in allem ein sehr lehrreiches und wahnsinnig spannendes Erlebnis gewesen.

Viele von uns würden gerne irgendwann zurückreisen. Es wäre günstig, wenn man mit der deutschen PartnerIn den Kontakt hielte, damit könnte man Aschersleben wieder besuchen.

Wir haben so viele Erinnerungen von dieser schönen Stadt eingesammelt.

Schüleraustausch mit Dänemark

Der Kontakt  zwischen dem Gymnasium Stephaneum und dem Gymnasium Holstebro wurde im Frühjahr 2011 geknüpft. Im darauffolgenden Schuljahr 2011/2012 fand der erste Durchgang des Schüleraustauschs statt.

In der Woche vom 24.10. bis 28.10. 2011 besuchten fünfzehn Schülerinnen und Schüler aus Holstebro unser Gymnasium. Der Besuch unserer Schüler in Holstebro fand vom 16.04. bis 20.04. statt.

Die Schüler erarbeiteten jeweils unter einem Hauptthema untergeordnete Projektthemen. Die Arbeitsergebnisse werden am letzten Tag des Austauschs präsentiert.

Die Themen der ersten Treffen waren: „Mauerbau und Mauerfall“ sowie „Das Leben der Jugendlichen – im Mittelalter – während der Industrialisierung – und heute“.

Ziel des Austauschs ist für die dänischen Partner eine „Internationalisierung“ ihrer Schule und insbesondere die praktische Anwendung der deutschen Sprache.  Wir wollen vor allem die Schülerinnen und Schüler am Prozess der Europäisierung teilnehmen lassen. Dazu gehört das Kennenlernen der unterschiedlichen Lebens- und Lernwelten von Jugendlichen in Europa. Weiterhin lernen sie durch Teamarbeit sich in einer heterogenen Gruppe zu integrieren und zu arrangieren. Sie erkennen auch, dass das Beherrschen der englischen Sprache bei der gemeinsamen Arbeit von großer Bedeutung ist. Sie identifizieren aber auch mit ihrer eigenen Muttersprache, da sie sozusagen als Vermittler und Übersetzer dieser auftreten. Ein wichtiger Bestandteil des Schüleraustauschs ist die Teilnahme der Austauschpartner am regulären Unterricht der Gastgeber.

Die zu bearbeitenden Themen werden fachübergreifend erstellt und sollen vor allem kulturelle und historische Aspekte der beiden Länder beinhalten. Bei der Erstellung der Aufgaben  arbeiten die am Austausch beteiligten Lehrerteams beider Schulen eng zusammen.

Der nächste Besuch der Schüler des Stephaneums am Gymnasium Holstebro findet in der Woche vom 22.10.-26.10. 2012 statt. Das dem Austausch übergeordnete Thema heißt „Europa im Wandel“.

Die dänischen Schüler werden voraussichtlich im April 2013 das Stephaneum besuchen.

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