Am Anfang war ein Nichts

Astronomie (griech.: Gesetzmäßigkeit der Sterne) ist wohl die älteste Wissenschaft der Menschheit. Sicher haben unsere Urahnen, die Jäger und Sammler zum Himmel aufgeschaut und Beobachtungen gemacht, die ihr Leben beeinflussten, mit denen sie auch ihr Leben gestalteten. Andererseits ist Astronomie auch die Wissenschaft mit einem enormen Erkenntniszuwachs in unseren Tagen.

Die Geschichte der Astronomie ist lang und ist ein Spiegelbild der menschlichen Gesellschaft. In den Hochkulturen noch vor der Zeitrechnung flossen astronomische Beobachtung und mathematisches Wissen zusammen. Dies ist heute noch an steinernen Zeugen der damaligen Zeit, z.B. der Cheopspyramide ablesbar. Ob es der Zeitpunkt der Aussaat war oder der der Ernte, es waren Zeitpunkte, die an kosmische Einflusse, insbesondere der Sonne gebunden waren. Die Kalender entstanden; Kalender, die in groben Zügen noch heute Gültigkeit besitzen. Astronomen waren gleichzeitig Astrologen und sollten Vorhersagen für viele Ereignisse erbringen. Sonnenfinsternisse waren Vorboten schlechter Ereignisse.

Welche Revolution gab es doch, als die ersten Fernrohre im 17.Jhd. erfunden wurden. Die heutige Astronomie ist eng mit der Raumfahrt verbunden. Längst hat sich der Mensch von den Fesseln der Erde befreit, schickt Objekte an entlegene Orte des Weltalls um neue Erkenntnisse zu sammeln. Der Sprung nicht nur zum Mond sondern zu anderen Planeten steht bevor und wird wohl das Erlebnis unserer jetzigen Schülergeneration werden.

Wer kennt sie nicht die Begriffe "Supernova", "Schwarzes Loch", "Sonneneruption" oder "Urknall". Dieses Wissen, welches in über 4000 Jahren von der Menschheit gesammelt wurde, wird am Gymnasium ab Klasse 9 unterrichtet.

Es stehen zur Verfügung:

  • Klasse 9 - eine Wochenstunde Pflichtfach und zwei Wochenstunden Wahlpflichtfach
  • Klasse 10 - zwei Wochenstunden Wahlpflichtfach
  • Klassen 11/12 - jeweils zwei Wochenstunden in den Kursen.

Die Vermittlung von Wissen steht ebenso im Vordergrund, wie die ureigenste Aufgabe der Astronomen, die Beobachtung. Mit den an der Schule zur Verfügung stehenden Fernrohren kann man die Planeten durchaus als Scheibe erkennen.

Zur Zeit arbeiten besonders Schüler des Wahlpflichtkurses des Jahrganges 10 des Schuljahres 2005 / 2006 am Aufbau einer astronomischen Bibliothek. Die ersten Werke können bereits im Haus 2 ausgeliehen werden oder stehen auf meiner Homepage zum Download als PDF-Datei bereit.

Astronomie ist spannend, macht Spaß und jeden Tag kommen neue Erkenntnisse hinzu.