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Latein

11.12.2017 / Latein


Frage: Ist Latein nicht eine tote Sprache?

 

Gegenfrage! Was schätzen Sie, wer in 100 Jahren „toter“ ist: Sie und ich oder die Sprache Latein? Nun, Spaß beiseite: Latein ist eine sehr alte Sprache. Seit zweieinhalbtausend Jahren lernen Menschen in Europa und darüber hinaus Latein. Das Stephaneum wurde 1325 als Lateinschule gegründet, d.h. die Unterrichtssprache war Latein. Bis heute gibt es für alles auf der Welt einen lateinischen Begriff, z.B. heißt „Internet“ auf Latein interrete. Man kann also auch heute noch auf Latein kommunizieren.

 

Aber wozu soll man heute noch Latein lernen?

Latein verschafft durch die übersetzten Texte Zugang zur Kultur des Abendlandes: zur Antike, zu Geschichte, Literatur, Kunst und Philosophie. Es ist die Grundlage der Fachbegriffe in den Natur- und Geisteswissenschaften. Außerdem ist Latein die Mutter der europäischen Nationalsprachen: Wer Latein kann, lernt leichter Spanisch, Italienisch, Französisch und viele andere Sprachen.

 

Ist Latein lernen schwierig?

Latein ist ein anspruchsvolles Fach. Es kommt auf jeden Buchstaben an. Man muss darum genau hinsehen, gründlich und ausdauernd lernen, Regeln sicher anwenden können. Aber das sind ja Dinge, die überall gebraucht werden. Durch den intensiven Umgang mit Sprache trainiert sich das Sprachgefühl. Zum Beispiel überlegt man, ob sich das Adjektiv „tot“ steigern lässt.

 

Und lässt es sich?

Unter bestimmten Bedingungen: Ja! Sie hatten mit einer Personifikation angefangen, indem Sie Latein als „tot“ bezeichneten. Darauf habe ich mit einer Hyperbel geantwortet, indem ich „tot“ steigerte. Und ein bisschen Ironie war auch dabei.

 

Kann man im Fach Latein das Abitur machen?

In jedem Jahr wählen einige Schüler am Stephaneum Latein als Prüfungsfach. Ein Beispiel für eine schriftliche Abiturprüfung sehen Sie hier. Wer die Prüfung besteht, bekommt das „Große Latinum“, wer Latein bis zur 10. Klasse belegt hat, bekommt das „Kleine Latinum“. Diese Qualifikationen werden für Studienfächer, wie Germanistik, Anglistik, Geschichte und viele mehr benötigt. Wer das Latinum von der Schule mitbringt, spart unter Umständen viel Zeit an der Universität.

 

Wie viele Schüler lernen am Stephaneum Latein?

Latein wird als 2. Fremdsprache ab Klasse 7 angeboten. Wir haben bisher immer ein oder zwei Kurse pro Jahrgang zusammen bekommen. Wer in der Sekundarstufe II Latein weiter belegt, hat die Möglichkeit an einer Exkursion nach Rom teilzunehmen. Es gibt an unserer Schule fünf Lateinlehrer: Frau Wendt, Frau Feist, Frau Langenstraß, Frau Feilke (Referendarin) und Herrn Bremer.

 

Sagen Sie doch mal etwas auf Latein!

Per aspera ad astra! – Das ist von Seneca, einem römischen Philosophen und Dichter, und heißt so viel wie: „Man soll das Brett nicht an der dünnsten Stelle bohren“.


Lateinische Urkunde zur Verleihung des Stadtrechts an Aschersleben aus dem Jahr 1266

Teilnehmer der Studienfahrt nach Rom 2017

Gedenktafel in der Aula fuer die gefallenen Stephaneer

Frage: Ist Latein nicht eine tote Sprache?

 

Gegenfrage! Was schätzen Sie, wer in 100 Jahren „toter“ ist: Sie und ich oder die Sprache Latein? Nun, Spaß beiseite: Latein ist eine sehr alte Sprache. Seit zweieinhalbtausend Jahren lernen Menschen in Europa und darüber hinaus Latein. Das Stephaneum wurde 1325 als Lateinschule gegründet, d.h. die Unterrichtssprache war Latein. Bis heute gibt es für alles auf der Welt einen lateinischen Begriff, z.B. heißt „Internet“ auf Latein interrete. Man kann also auch heute noch auf Latein kommunizieren.

 

Aber wozu soll man heute noch Latein lernen?

Latein verschafft durch die übersetzten Texte Zugang zur Kultur des Abendlandes: zur Antike, zu Geschichte, Literatur, Kunst und Philosophie. Es ist die Grundlage der Fachbegriffe in den Natur- und Geisteswissenschaften. Außerdem ist Latein die Mutter der europäischen Nationalsprachen: Wer Latein kann, lernt leichter Spanisch, Italienisch, Französisch und viele andere Sprachen.

 

Ist Latein lernen schwierig?

Latein ist ein anspruchsvolles Fach. Es kommt auf jeden Buchstaben an. Man muss darum genau hinsehen, gründlich und ausdauernd lernen, Regeln sicher anwenden können. Aber das sind ja Dinge, die überall gebraucht werden. Durch den intensiven Umgang mit Sprache trainiert sich das Sprachgefühl. Zum Beispiel überlegt man, ob sich das Adjektiv „tot“ steigern lässt.

 

Und lässt es sich?

Unter bestimmten Bedingungen: Ja! Sie hatten mit einer Personifikation angefangen, indem Sie Latein als „tot“ bezeichneten. Darauf habe ich mit einer Hyperbel geantwortet, indem ich „tot“ steigerte. Und ein bisschen Ironie war auch dabei.

 

Kann man im Fach Latein das Abitur machen?

In jedem Jahr wählen einige Schüler am Stephaneum Latein als Prüfungsfach. Ein Beispiel für eine schriftliche Abiturprüfung sehen Sie hier. Wer die Prüfung besteht, bekommt das „Große Latinum“, wer Latein bis zur 10. Klasse belegt hat, bekommt das „Kleine Latinum“. Diese Qualifikationen werden für Studienfächer, wie Germanistik, Anglistik, Geschichte und viele mehr benötigt. Wer das Latinum von der Schule mitbringt, spart unter Umständen viel Zeit an der Universität.

 

Wie viele Schüler lernen am Stephaneum Latein?

Latein wird als 2. Fremdsprache ab Klasse 7 angeboten. Wir haben bisher immer ein oder zwei Kurse pro Jahrgang zusammen bekommen. Wer in der Sekundarstufe II Latein weiter belegt, hat die Möglichkeit an einer Exkursion nach Rom teilzunehmen. Es gibt an unserer Schule fünf Lateinlehrer: Frau Wendt, Frau Feist, Frau Langenstraß, Frau Feilke (Referendarin) und Herrn Bremer.

 

Sagen Sie doch mal etwas auf Latein!

Per aspera ad astra! – Das ist von Seneca, einem römischen Philosophen und Dichter, und heißt so viel wie: „Man soll das Brett nicht an der dünnsten Stelle bohren“.



Lateinische Urkunde zur Verleihung des Stadtrechts an Aschersleben aus dem Jahr 1266

Teilnehmer der Studienfahrt nach Rom 2017

Gedenktafel in der Aula fuer die gefallenen Stephaneer


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