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Das Museum zu Besuch im Klassenzimmer der 5c

25.01.2019 / Aktuelles


Endlich war es soweit, unsere MitschülerInnen durften uns endlich ihre AG Geschichte vorstellen. Schon oft deuteten sie uns an, was sie am Freitagnachmittag so alles im Museum anstellten. Frau Ramm begrüßte die Museumspädagogin Frau Krake und dann ging es auch schon los.


Kimberley und Thore teilten jedem von uns Handschuhe aus, denn das, was dann für uns fassbar wurde, war nicht nur zum Teil zerbrechlich, sondern es waren auch fast alles Origi-nalstücke. So stieg auch für uns die Spannung, ehe sich der Koffer öffnete. Doch zuvor erklärte Frau Krake noch, woher die meisten Stücke stammten und vor allem, wer sie für das Museum gesammelt hatte: ein Professor Dr. Schmidt, der sogar Schüler unseres Stephaneums war. Dann war es soweit, der Koffer wurde von Kim und Thore geöffnet und wir schauten alle gespannt, was wohl als Erstes zum Vorschein kommen würde. Eine Tasse aus der Glockenbecherzeit, die wir schon im Unterricht besprochen hatten. Sie war zur Hälfte Original und mit weißem Ton rekonstruiert, um die Form genau erkennen zu können. Dann durften wir sie anfassen und untersuchen, genau wie einen Faustkeil, eine bronzene Sichel, einen klitzekleinen Kamm aus Hirschgeweih und anderes, aber auch ein „Steinzeitfeuerzeug“, welches es den meisten angetan hatte. Interessant für uns waren aber auch das Taschenmesser in einer Hülle sowie die Halbbrille des Professor Schmidt, die ebenfalls im Museum aufgehoben wird. Schließlich brauchte er diese Dinge für seine Expeditionen und die Forschungsarbeit. Viele fragten sich: „Sah so eine Brille aus? Das ist ja mühsam, damit etwas zu sehen, wenn immer eine Hand dafür gebraucht wird.“

Schmidt fuhr bis nach Sibirien, um ein Mammut aus Eis und Schnee zu graben und zu untersuchen. Das Mammutohr im Museum ist dafür ein echter Beweis. Aber dann gab es etwas für die Nase. Einige Mutige trauten sich ein Fläschchen mit verwesendem Mammutgeruch zu öffnen, denn diesen musste Professor Schmidt während seiner ganzen Forschungsarbeit in Sibirien auch ertragen. Das war fast schon ein gelungener Abschluss. Spaß machte den meisten aber dann das Ende, das Ausprobieren des „Steinzeitfeuerzeuges“. Jeder schaffte es wenigstens einen kleinen Funken sprühen zu lassen. Nur den mitgebrachten Zunder durften wir aus Brandschutzgründen nicht mit verwenden. Schade. Frau Krake hatte aber auch noch ein Buch, in welchem wir schmökern konnten und welches sehr anschaulich über die Mammutjagd informiert.   


Dann waren auch schon fast zwei Stunden Unterricht vergangen, denn zu jedem Fundstück erzählten Kim und Thore immer etwas zur Herkunft, dem Fundort oder der Verwendung. Für so viel Interessantes erhielten beide von der Klasse einen großen Applaus und alle dankten auch Frau Krake für ihr Kommen. Vielleicht hat diese Idee das Interesse an Geschichte noch verstärkt oder man denkt mal wieder über einen Museumsbesuch auch einmal in Aschersleben nach.  


 



Ausprobieren

Demonstration

Erläuterungen

Vorbereitung

Endlich war es soweit, unsere MitschülerInnen durften uns endlich ihre AG Geschichte vorstellen. Schon oft deuteten sie uns an, was sie am Freitagnachmittag so alles im Museum anstellten. Frau Ramm begrüßte die Museumspädagogin Frau Krake und dann ging es auch schon los.


Kimberley und Thore teilten jedem von uns Handschuhe aus, denn das, was dann für uns fassbar wurde, war nicht nur zum Teil zerbrechlich, sondern es waren auch fast alles Origi-nalstücke. So stieg auch für uns die Spannung, ehe sich der Koffer öffnete. Doch zuvor erklärte Frau Krake noch, woher die meisten Stücke stammten und vor allem, wer sie für das Museum gesammelt hatte: ein Professor Dr. Schmidt, der sogar Schüler unseres Stephaneums war. Dann war es soweit, der Koffer wurde von Kim und Thore geöffnet und wir schauten alle gespannt, was wohl als Erstes zum Vorschein kommen würde. Eine Tasse aus der Glockenbecherzeit, die wir schon im Unterricht besprochen hatten. Sie war zur Hälfte Original und mit weißem Ton rekonstruiert, um die Form genau erkennen zu können. Dann durften wir sie anfassen und untersuchen, genau wie einen Faustkeil, eine bronzene Sichel, einen klitzekleinen Kamm aus Hirschgeweih und anderes, aber auch ein „Steinzeitfeuerzeug“, welches es den meisten angetan hatte. Interessant für uns waren aber auch das Taschenmesser in einer Hülle sowie die Halbbrille des Professor Schmidt, die ebenfalls im Museum aufgehoben wird. Schließlich brauchte er diese Dinge für seine Expeditionen und die Forschungsarbeit. Viele fragten sich: „Sah so eine Brille aus? Das ist ja mühsam, damit etwas zu sehen, wenn immer eine Hand dafür gebraucht wird.“

Schmidt fuhr bis nach Sibirien, um ein Mammut aus Eis und Schnee zu graben und zu untersuchen. Das Mammutohr im Museum ist dafür ein echter Beweis. Aber dann gab es etwas für die Nase. Einige Mutige trauten sich ein Fläschchen mit verwesendem Mammutgeruch zu öffnen, denn diesen musste Professor Schmidt während seiner ganzen Forschungsarbeit in Sibirien auch ertragen. Das war fast schon ein gelungener Abschluss. Spaß machte den meisten aber dann das Ende, das Ausprobieren des „Steinzeitfeuerzeuges“. Jeder schaffte es wenigstens einen kleinen Funken sprühen zu lassen. Nur den mitgebrachten Zunder durften wir aus Brandschutzgründen nicht mit verwenden. Schade. Frau Krake hatte aber auch noch ein Buch, in welchem wir schmökern konnten und welches sehr anschaulich über die Mammutjagd informiert.   


Dann waren auch schon fast zwei Stunden Unterricht vergangen, denn zu jedem Fundstück erzählten Kim und Thore immer etwas zur Herkunft, dem Fundort oder der Verwendung. Für so viel Interessantes erhielten beide von der Klasse einen großen Applaus und alle dankten auch Frau Krake für ihr Kommen. Vielleicht hat diese Idee das Interesse an Geschichte noch verstärkt oder man denkt mal wieder über einen Museumsbesuch auch einmal in Aschersleben nach.  


 




Ausprobieren

Demonstration

Erläuterungen

Vorbereitung


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