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Rest Tag 4 – doch noch Sieger, Tag 5

26.09.2019 / Aktuelles


von Axel Wieczorek


Das Ergebnis ist bekannt. Mein üppiges Haupthaar bleibt!


Also geht es so weiter:


17 Uhr treffen wir uns. Zumindest sollte es so sein. Hat fast gut geklappt, so dass wir uns dann 17.15 Uhr auf den Weg machen können. S-Bahn und jetzt auch U-Bahn Premiere brachten uns zur Max Schmeling Halle, wo die große Abschlussfeier gefeiert wird. Bis auf die Tatsache, dass 3 von uns sich anderen Gruppen anschlossen (vielleicht waren die ja angenehmer als wir) kamen wir doch annähernd zeitgleich an der Halle an und auch wieder zusammen. Kurz noch warten und schon quoll die Menge der Sportler, denen man es teilweise auch anroch, in die Halle. Erfahrung brachte uns, fast alle – 2 fehlten wieder (konnten aber wieder eingefangen werden), direkt auf die Stirnseite, wo der beste Blick auf die Bühne war und wir zusammen der Siegerehrung folgen konnten.


Kollege Rauchfuß und ich besorgten uns die wichtigen VIP Bänder, die uns später einen unkomplizierten Zugang zum Länderempfang und somit zur kinderfreien Zone garantieren sollten.


Beim Warten auf den Start der Veranstaltung war beachtlich, wie fleißig unsere Kinder miteinander kommunizierten. Echt prima! Zwar nicht so wie wir Älteren, sondern mehr so über Handy. Also wir nehmen an, dass sie sich unterhielten. Falls nicht miteinander, dann doch mit dem Handy.


Los geht`s. Der Einheizer spielte die üblichen Spiele mit Licht, Simba Cam, Herzchen Cam und so weiter. Ganz lustig. Am meisten ging dabei Aaron ab. Er kannte alle Lieder, dem ACC sei Dank, und er ging echt ab wie ein Zäpfchen. Besonders bei Julian Bäm oder wie der Typ heißt.


Dann ging es richtig los. Ein Traum in Rot(em Kleid) spielte mit Sand so geschickt, dass auf der von unten beleuchteten und von oben gefilmten Fläche immer neue Figuren entstanden, die einen Bezug zu unserer Veranstaltung, also 50 Jahre Jugend trainiert für Olympia hatte. So entstanden zum Beispiel das Olympiastadion, Sportler, Sportarten und letztlich ein Countdown, der auf den richtigen Start hindeutete.


Es folgte der Einlauf der Maskottchen Alex der Bär und der Para Panda (so heißt er wirklich) und der Einlauf der Landesfahnen. Das olympische Feuer wird entzündet, diesmal von der ehemaligen Weitspringerin Melanie Bauschke und die Nationalhymne von allen gesungen.


Die 1. Runde Siegerehrung mit Golf und Hockey wird abgeschlossen von einer Vorführung der staatlichen Artistenschule, die athletisch wirklich gut waren. Allerdings verstehe ich nicht was es nützt, also was man damit später macht. Vielleicht werden ja alle Spidermänner und hangeln sich Hausfassaden hoch, um die Welt zu retten. Dafür wäre es ja noch nützlich.


Es folgt der 2. Block Siegerehrungen. Triathlon und Leichtathletik. Wobei die Leichtathletik auffällig stark von Sportschulen aus den neueren Bundesländern dominiert wird. Die gebrauchten Bundesländer sind dann stärker im Golf, was später geehrt wird. Auch hier wird abgerundet und zwar mit einem holländischen Parasportler, der ohne linke Hüfte und Unterarm aus ungeklärter Ursache so auf die Welt kam. Er tanzte ein Ballettsolo und das wirklich beachtlich!


3. Block – Beachvolleyball und Schwimmen. Nun ja unsere Ergebnisse sind ja bekannt. Vielleicht eine kleine Korrektur. Die Magdeburger wurden von Berlin geschlagen und nicht von Sachsen (Danke Kollege Rauchfuß für den Hinweis).


Und jetzt kam doch noch unserer großer Auftritt. Ich berichtete ja im ersten Beitrag von unserem Erlebnis in der Fun Box der Bahn. Dort, wo die Jungs gut und die Mädchen dabei waren (Yannicks Witz mit dem Kreisverkehr etc.). Und es war tatsächlich so. Die meisten Sequenzen mindestens 10, eher 15 haben wir beigesteuert!!! Die Krönung war am Ende Quentins Gruß an die Oma. Ich sage nur BÄHM, wir können doch gewinnen!!!! Irgendwo, bei JtfO Herbstfinale 2019 findet man das Video bestimmt auch.


Es folgte der 4. Block der Siegerehrungen mit Rudern, wo gefühlt 1000 Bootsklassen, 4er mit und ohne, 2er so und anders, 8er klassisch und so weiter, durchgeführt wurden.


Die Lücke zum 5. Block füllten Basketballer mit Trampolinen, die im Stile der Harlem Globe Trotters Körbe warfen, nicht ohne vorher Salti oder Schrauben oder Luftzuspiele oder so Zeug zu machen.


Während der Siegerehrung für Fußballer und Tennisspieler mussten meine Kollege und ich leider los. Das bedeutete, dass die Kinder bis 23 Uhr auf sich allein bei Disco on the Floor gestellt waren.


Aber was muss, das muss. Wir wollten rechtzeitig beim Länderempfang sein und lange Wartezeiten an der Essenausgabe (Buffet) vermeiden. Auch hier gelang uns (BÄHM) eine Top Ten Platzierung. Als fast erste hatten wir uns unsere Teller vollgeräumt, die allerdings nur klein waren. Ich habe mir nach dem optischen Schnellcheck sicherheitshalber 2 Teller genommen. Allerdings einen für Salat und so was…


Als Getränke wurden ausschließlich alkoholfreie gereicht. Ich berichtete schon mal in einem Beitrag aus den vergangenen Jahren. Ursache ist wohl eine handfeste Auseinandersetzung zwischen Trainern infolge zu reichlichen Alkoholgenusses.


Naja. Wir tranken zunächst alkoholfreies Bier. Echt nicht schön. Herr Rauchfuß machte mir dann eine Rechnung auf. Jedes Bier dieser Sorte hat wohl 0,5% Alkohol. Wenn wir jetzt 100 davon trinken, haben wir auch 10 richtige getrunken. Da ist es. Man braucht nur die richtige Motivation. Allerdings waren es nur 0.33l Flaschen. Demzufolge müssen wir 150 Flaschen trinken, um 10 richtige getrunken zu haben. Mhm. Das klingt nach Arbeit. Auf Anraten einer sich zu uns gesellenden Kollegin aus Baden-Württemberg probierten wir dann Hefe alkoholfrei. Es schmeckt ihr besser… Uns nicht! Meine Güte, das schmeckt doch echt so, wie Gülle riecht.


Unterhalten wurden wir von einer Blaskapelle, die bissel laut war und auch nicht so beeindruckte.


23 Uhr hatten wir zum allgemeinen Sammeln aufgerufen. Auch hier klappte es suboptimal.


Für den Rückweg wählten wir wieder U- und S-Bahn, allerdings nicht über den Alex, weil uns das nicht so günstig vorkam für uns und unsere Kinder. Richtig gut war es auch beim Ausstieg an der Jannowitzbrücke nicht, denn offensichtlich hatte der Zugführer nicht ausreichend Geduld. Er fuhr schon wieder los, als noch nicht alle Türen zu waren. Das hatte auch einen Grund (ich meine, dass wir die Tür noch aufhielten). Noch mindestens 3 unserer Kinder waren drin. 2 schafften es noch halbwegs gut rauszukommen. Kalle bot ich eine helfende Hand, die er sichtlich erleichtert annahm und dann auch sicher den Bahnsteig erreichte.


Jadon erzählte dann von seinem Einsatz bei einem Stützkrafttest und dem Lohn dafür. Er bekam ein zweites Paar Lidl Socken. Als er mein trauriges Gesicht bemerkte, schenkte er mir sie. Was für ein feiner Kerl!


Ca. 0.00 Uhr kamen wir am Hotel an, informierten, dass Frühstück dann 8.20 Uhr ist, gaben allen beste Wünsche für die Nachtruhe mit und verabschiedeten uns auf unser Zimmer.


Was die Kinder machten ist uns nicht bekannt. Jedenfalls waren sie morgens nur teilweise beim Frühstück und alle waren echt müde im Zug später.


Also Frühstück, Sachen packen, Betten abziehen, Zimmer grob wieder herstellen und um 10 Uhr an der Rezeption treffen. Herr Rauchfuß verabschiedete sich zu seiner Familie, die in Berlin auf ihn wartete. Vielen Dank Kollege für deine Unterstützung trotz deines Mutterschutzes! Du hast die Jungs zum 14. Platz geführt!


Pünktlich 10.10 Uhr (wie gesagt 10 Uhr war Treffen) waren alle da, fast alle Zimmerkarten auch. Dank der Großzügigkeit des Rezeptionisten mussten wir keine Strafe zahlen!


Also war jetzt Shopping Zeit!! Yeehaa!!! Darauf habe ich mich schon die ganze Zeit gefreut. Die Mädchen auch. Die Jungen auch. Also ab zur East Side Mall. Angekommen 10.45 Uhr war eine Stunde Zeit und, ja, Sie ahnen es schon, fast alle waren auch wieder pünktlich 11.45 Uhr zurück.


Zurück zum Hotel um die Ecke, Koffer abholen, und auf zum Hauptbahnhof, wo wir dank eingebauter Sicherheitszeiten auch noch etwas Zeit hatten Essen zu kaufen. Und diesmal, ich bin echt stolz auf die kleinen, waren alle pünktlich 13.25 Uhr zurück! Somit hatten wir noch Zeit unseren Standort zu wechseln, weil auf der Anzeige stand, dass der Zug andersrum hier reinfährt, als auf dem Wagenplan angegeben. Oha! Na hoffentlich fährt er dann auch Richtung Süden und nicht Norden. Kann ja sein, dass der Zugführer dadurch verwirrt wird. 13.37 Uhr war Abfahrt. Wie gesagt, so ein ICE ist echt komfortabel, wenn er fährt, was er auch macht.


Da eine Platzkarte ungenutzt bleibt, konnte ich den Platz neben mir einer Frau offerieren, die nachfragte. Diese entpuppte sich als Redakteurin der BamS auf dem Weg zu einem wichtigen Interview. So konnte ich noch ein paar Gedanken zur aktuellen Bildungspolitik und Unterrichtsversorgung beisteuern. Auf jeden Fall war es ein interessantes Gespräch.


Pünktliche Ankunft in Halle bedeutete, dass wir 56 Minuten Wartezeit überbrücken durften. Lieber so…


Pünktliche Abfahrt in Halle. Der Schaffner kontrolliert und stellt fest, dass ich, falls es Schwierigkeiten mit der Rasselbande gibt, ein Extraabteil zum „Abschieben“ haben könne. Na das Angebot hätte mir am Sonntag mehr geholfen.


Plötzlich steht der Zug. Wallwitz. Der Schaffner sagt, es ist Raucherpause. Wir kommen nicht weiter. Er bat die Raucher lediglich, darauf zu achten, dass nix anbrennt.


Mensch Sachsen-Anhalt! Jetzt ist es zu spät für Sabotage und falsch auch noch. Man sabotiert doch nicht die eigenen Mannschaften!!! Und hinterher schon gar nicht!!!


Na gut. 15 Minuten Verspätung sind kein Drama und so fuhren wir letztlich doch in Aschersleben ein. Rechtzeitig alle wecken, um späte Verluste zu vermeiden. Aussteigen, Hallo sagen, und Freude pur, alle Kinder wurden abgeholt!!!


Somit endet jetzt, genau jetzt die Berichterstattung.


Allerdings möchte ich noch ein bis zwei Nachträge machen:


  1. Vielen Dank den Unterstützern unserer Mission. Förderkreis des Stephaneums, Familie Steinmetz und Familie Seidig. Ohne euch wäre einiges nicht möglich gewesen!
  2. Sollte uns eine Qualifikation wieder gelingen, wird es definitiv handyfreie Zeiten in Berlin geben!
  3. Es werden bei einem erneuten Start kleine Alarmsummer bei jedem Sportler implantiert, die rechtzeitiges Erscheinen zu vereinbarten Zeiten garantiert!
  4. Danke Kollege im Mutterschutz!
  5. Danke Lok, ASB und DLRG!
  6. Danke liebe Schülerinnen und Schüler, auch wenn der große Wurf nicht gelang, war es doch eine erfolgreiche Teilnahme beim Bundesfinale Jugend trainiert für Olympia mit vielen Höhepunkten!
  7. WIR GREIFEN WIEDER AN!!!!!!!!


Tschüss Aschersleben, vielen Dank fürs Lesen!!!


PS: Vorhandene Schreibfehler, Grammatikfehler oder schwachen Ausdruck bitte ich zu entschuldigen. Es war oft spät, der Geist träge, die Augen müde und die Hände lahm. Man wird ja nicht jünger….


 


Bis zum nächsten Mal!!!!!



Beim Einheizen

Siegeranzeigetafel für die Platzierten

Wir vorm Olympiastadion

Abschlussbild in der Schwimmhalle

Die Mannschaft des Stephaneums

Mannschaft mit Aschersleber Besuch

von Axel Wieczorek


Das Ergebnis ist bekannt. Mein üppiges Haupthaar bleibt!


Also geht es so weiter:


17 Uhr treffen wir uns. Zumindest sollte es so sein. Hat fast gut geklappt, so dass wir uns dann 17.15 Uhr auf den Weg machen können. S-Bahn und jetzt auch U-Bahn Premiere brachten uns zur Max Schmeling Halle, wo die große Abschlussfeier gefeiert wird. Bis auf die Tatsache, dass 3 von uns sich anderen Gruppen anschlossen (vielleicht waren die ja angenehmer als wir) kamen wir doch annähernd zeitgleich an der Halle an und auch wieder zusammen. Kurz noch warten und schon quoll die Menge der Sportler, denen man es teilweise auch anroch, in die Halle. Erfahrung brachte uns, fast alle – 2 fehlten wieder (konnten aber wieder eingefangen werden), direkt auf die Stirnseite, wo der beste Blick auf die Bühne war und wir zusammen der Siegerehrung folgen konnten.


Kollege Rauchfuß und ich besorgten uns die wichtigen VIP Bänder, die uns später einen unkomplizierten Zugang zum Länderempfang und somit zur kinderfreien Zone garantieren sollten.


Beim Warten auf den Start der Veranstaltung war beachtlich, wie fleißig unsere Kinder miteinander kommunizierten. Echt prima! Zwar nicht so wie wir Älteren, sondern mehr so über Handy. Also wir nehmen an, dass sie sich unterhielten. Falls nicht miteinander, dann doch mit dem Handy.


Los geht`s. Der Einheizer spielte die üblichen Spiele mit Licht, Simba Cam, Herzchen Cam und so weiter. Ganz lustig. Am meisten ging dabei Aaron ab. Er kannte alle Lieder, dem ACC sei Dank, und er ging echt ab wie ein Zäpfchen. Besonders bei Julian Bäm oder wie der Typ heißt.


Dann ging es richtig los. Ein Traum in Rot(em Kleid) spielte mit Sand so geschickt, dass auf der von unten beleuchteten und von oben gefilmten Fläche immer neue Figuren entstanden, die einen Bezug zu unserer Veranstaltung, also 50 Jahre Jugend trainiert für Olympia hatte. So entstanden zum Beispiel das Olympiastadion, Sportler, Sportarten und letztlich ein Countdown, der auf den richtigen Start hindeutete.


Es folgte der Einlauf der Maskottchen Alex der Bär und der Para Panda (so heißt er wirklich) und der Einlauf der Landesfahnen. Das olympische Feuer wird entzündet, diesmal von der ehemaligen Weitspringerin Melanie Bauschke und die Nationalhymne von allen gesungen.


Die 1. Runde Siegerehrung mit Golf und Hockey wird abgeschlossen von einer Vorführung der staatlichen Artistenschule, die athletisch wirklich gut waren. Allerdings verstehe ich nicht was es nützt, also was man damit später macht. Vielleicht werden ja alle Spidermänner und hangeln sich Hausfassaden hoch, um die Welt zu retten. Dafür wäre es ja noch nützlich.


Es folgt der 2. Block Siegerehrungen. Triathlon und Leichtathletik. Wobei die Leichtathletik auffällig stark von Sportschulen aus den neueren Bundesländern dominiert wird. Die gebrauchten Bundesländer sind dann stärker im Golf, was später geehrt wird. Auch hier wird abgerundet und zwar mit einem holländischen Parasportler, der ohne linke Hüfte und Unterarm aus ungeklärter Ursache so auf die Welt kam. Er tanzte ein Ballettsolo und das wirklich beachtlich!


3. Block – Beachvolleyball und Schwimmen. Nun ja unsere Ergebnisse sind ja bekannt. Vielleicht eine kleine Korrektur. Die Magdeburger wurden von Berlin geschlagen und nicht von Sachsen (Danke Kollege Rauchfuß für den Hinweis).


Und jetzt kam doch noch unserer großer Auftritt. Ich berichtete ja im ersten Beitrag von unserem Erlebnis in der Fun Box der Bahn. Dort, wo die Jungs gut und die Mädchen dabei waren (Yannicks Witz mit dem Kreisverkehr etc.). Und es war tatsächlich so. Die meisten Sequenzen mindestens 10, eher 15 haben wir beigesteuert!!! Die Krönung war am Ende Quentins Gruß an die Oma. Ich sage nur BÄHM, wir können doch gewinnen!!!! Irgendwo, bei JtfO Herbstfinale 2019 findet man das Video bestimmt auch.


Es folgte der 4. Block der Siegerehrungen mit Rudern, wo gefühlt 1000 Bootsklassen, 4er mit und ohne, 2er so und anders, 8er klassisch und so weiter, durchgeführt wurden.


Die Lücke zum 5. Block füllten Basketballer mit Trampolinen, die im Stile der Harlem Globe Trotters Körbe warfen, nicht ohne vorher Salti oder Schrauben oder Luftzuspiele oder so Zeug zu machen.


Während der Siegerehrung für Fußballer und Tennisspieler mussten meine Kollege und ich leider los. Das bedeutete, dass die Kinder bis 23 Uhr auf sich allein bei Disco on the Floor gestellt waren.


Aber was muss, das muss. Wir wollten rechtzeitig beim Länderempfang sein und lange Wartezeiten an der Essenausgabe (Buffet) vermeiden. Auch hier gelang uns (BÄHM) eine Top Ten Platzierung. Als fast erste hatten wir uns unsere Teller vollgeräumt, die allerdings nur klein waren. Ich habe mir nach dem optischen Schnellcheck sicherheitshalber 2 Teller genommen. Allerdings einen für Salat und so was…


Als Getränke wurden ausschließlich alkoholfreie gereicht. Ich berichtete schon mal in einem Beitrag aus den vergangenen Jahren. Ursache ist wohl eine handfeste Auseinandersetzung zwischen Trainern infolge zu reichlichen Alkoholgenusses.


Naja. Wir tranken zunächst alkoholfreies Bier. Echt nicht schön. Herr Rauchfuß machte mir dann eine Rechnung auf. Jedes Bier dieser Sorte hat wohl 0,5% Alkohol. Wenn wir jetzt 100 davon trinken, haben wir auch 10 richtige getrunken. Da ist es. Man braucht nur die richtige Motivation. Allerdings waren es nur 0.33l Flaschen. Demzufolge müssen wir 150 Flaschen trinken, um 10 richtige getrunken zu haben. Mhm. Das klingt nach Arbeit. Auf Anraten einer sich zu uns gesellenden Kollegin aus Baden-Württemberg probierten wir dann Hefe alkoholfrei. Es schmeckt ihr besser… Uns nicht! Meine Güte, das schmeckt doch echt so, wie Gülle riecht.


Unterhalten wurden wir von einer Blaskapelle, die bissel laut war und auch nicht so beeindruckte.


23 Uhr hatten wir zum allgemeinen Sammeln aufgerufen. Auch hier klappte es suboptimal.


Für den Rückweg wählten wir wieder U- und S-Bahn, allerdings nicht über den Alex, weil uns das nicht so günstig vorkam für uns und unsere Kinder. Richtig gut war es auch beim Ausstieg an der Jannowitzbrücke nicht, denn offensichtlich hatte der Zugführer nicht ausreichend Geduld. Er fuhr schon wieder los, als noch nicht alle Türen zu waren. Das hatte auch einen Grund (ich meine, dass wir die Tür noch aufhielten). Noch mindestens 3 unserer Kinder waren drin. 2 schafften es noch halbwegs gut rauszukommen. Kalle bot ich eine helfende Hand, die er sichtlich erleichtert annahm und dann auch sicher den Bahnsteig erreichte.


Jadon erzählte dann von seinem Einsatz bei einem Stützkrafttest und dem Lohn dafür. Er bekam ein zweites Paar Lidl Socken. Als er mein trauriges Gesicht bemerkte, schenkte er mir sie. Was für ein feiner Kerl!


Ca. 0.00 Uhr kamen wir am Hotel an, informierten, dass Frühstück dann 8.20 Uhr ist, gaben allen beste Wünsche für die Nachtruhe mit und verabschiedeten uns auf unser Zimmer.


Was die Kinder machten ist uns nicht bekannt. Jedenfalls waren sie morgens nur teilweise beim Frühstück und alle waren echt müde im Zug später.


Also Frühstück, Sachen packen, Betten abziehen, Zimmer grob wieder herstellen und um 10 Uhr an der Rezeption treffen. Herr Rauchfuß verabschiedete sich zu seiner Familie, die in Berlin auf ihn wartete. Vielen Dank Kollege für deine Unterstützung trotz deines Mutterschutzes! Du hast die Jungs zum 14. Platz geführt!


Pünktlich 10.10 Uhr (wie gesagt 10 Uhr war Treffen) waren alle da, fast alle Zimmerkarten auch. Dank der Großzügigkeit des Rezeptionisten mussten wir keine Strafe zahlen!


Also war jetzt Shopping Zeit!! Yeehaa!!! Darauf habe ich mich schon die ganze Zeit gefreut. Die Mädchen auch. Die Jungen auch. Also ab zur East Side Mall. Angekommen 10.45 Uhr war eine Stunde Zeit und, ja, Sie ahnen es schon, fast alle waren auch wieder pünktlich 11.45 Uhr zurück.


Zurück zum Hotel um die Ecke, Koffer abholen, und auf zum Hauptbahnhof, wo wir dank eingebauter Sicherheitszeiten auch noch etwas Zeit hatten Essen zu kaufen. Und diesmal, ich bin echt stolz auf die kleinen, waren alle pünktlich 13.25 Uhr zurück! Somit hatten wir noch Zeit unseren Standort zu wechseln, weil auf der Anzeige stand, dass der Zug andersrum hier reinfährt, als auf dem Wagenplan angegeben. Oha! Na hoffentlich fährt er dann auch Richtung Süden und nicht Norden. Kann ja sein, dass der Zugführer dadurch verwirrt wird. 13.37 Uhr war Abfahrt. Wie gesagt, so ein ICE ist echt komfortabel, wenn er fährt, was er auch macht.


Da eine Platzkarte ungenutzt bleibt, konnte ich den Platz neben mir einer Frau offerieren, die nachfragte. Diese entpuppte sich als Redakteurin der BamS auf dem Weg zu einem wichtigen Interview. So konnte ich noch ein paar Gedanken zur aktuellen Bildungspolitik und Unterrichtsversorgung beisteuern. Auf jeden Fall war es ein interessantes Gespräch.


Pünktliche Ankunft in Halle bedeutete, dass wir 56 Minuten Wartezeit überbrücken durften. Lieber so…


Pünktliche Abfahrt in Halle. Der Schaffner kontrolliert und stellt fest, dass ich, falls es Schwierigkeiten mit der Rasselbande gibt, ein Extraabteil zum „Abschieben“ haben könne. Na das Angebot hätte mir am Sonntag mehr geholfen.


Plötzlich steht der Zug. Wallwitz. Der Schaffner sagt, es ist Raucherpause. Wir kommen nicht weiter. Er bat die Raucher lediglich, darauf zu achten, dass nix anbrennt.


Mensch Sachsen-Anhalt! Jetzt ist es zu spät für Sabotage und falsch auch noch. Man sabotiert doch nicht die eigenen Mannschaften!!! Und hinterher schon gar nicht!!!


Na gut. 15 Minuten Verspätung sind kein Drama und so fuhren wir letztlich doch in Aschersleben ein. Rechtzeitig alle wecken, um späte Verluste zu vermeiden. Aussteigen, Hallo sagen, und Freude pur, alle Kinder wurden abgeholt!!!


Somit endet jetzt, genau jetzt die Berichterstattung.


Allerdings möchte ich noch ein bis zwei Nachträge machen:


  1. Vielen Dank den Unterstützern unserer Mission. Förderkreis des Stephaneums, Familie Steinmetz und Familie Seidig. Ohne euch wäre einiges nicht möglich gewesen!
  2. Sollte uns eine Qualifikation wieder gelingen, wird es definitiv handyfreie Zeiten in Berlin geben!
  3. Es werden bei einem erneuten Start kleine Alarmsummer bei jedem Sportler implantiert, die rechtzeitiges Erscheinen zu vereinbarten Zeiten garantiert!
  4. Danke Kollege im Mutterschutz!
  5. Danke Lok, ASB und DLRG!
  6. Danke liebe Schülerinnen und Schüler, auch wenn der große Wurf nicht gelang, war es doch eine erfolgreiche Teilnahme beim Bundesfinale Jugend trainiert für Olympia mit vielen Höhepunkten!
  7. WIR GREIFEN WIEDER AN!!!!!!!!


Tschüss Aschersleben, vielen Dank fürs Lesen!!!


PS: Vorhandene Schreibfehler, Grammatikfehler oder schwachen Ausdruck bitte ich zu entschuldigen. Es war oft spät, der Geist träge, die Augen müde und die Hände lahm. Man wird ja nicht jünger….


 


Bis zum nächsten Mal!!!!!




Beim Einheizen

Siegeranzeigetafel für die Platzierten

Wir vorm Olympiastadion

Abschlussbild in der Schwimmhalle

Die Mannschaft des Stephaneums

Mannschaft mit Aschersleber Besuch


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