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03.12.2019 / Aktuelles


Stephaneer bei Roboterwettbewerb weiter auf dem Vormarsch


Am 23.11.2019 fand das Regionalfinale der FIRST® LEGO® League im Magdeburg statt. Dabei handelt es sich um einen Wettbewerb, bei dem Schulteams mit selbst konstruierten Robotern antreten, gebaut aus Legosteinen, Sensoren und Motoren. Die Roboter müssen von den Schülern im Vorfeld so programmiert werden, dass sie auf einem Spieltisch selbstständig umherfahren und verschiedenste Aufgaben erfüllen können. Es müssen Gegenstände verschoben, eingesammelt oder verteilt werden, andere Objekte angehoben oder gedreht.

Seit 4 Jahren beteiligt sich das Stephaneum mit einem Team an diesem jährlich stattfindenden Wettstreit der Tüftler und Denker, Bastler und Programmierer. Die Schüler bereiten sich bei den wöchentlichen Treffen der LEGO-AG auf den Wettbewerb vor. Finanziell wird das Schülerteam von der Firma NOVELIS unterstützt.

Dieses Jahr erfolgte die Veranstaltung nicht wie gewohnt in der Otto-von-Guericke Universität, sondern in der Festung Mark, eingebettet in die Convention „KI & Wir“ zu Chancen und Risiken künstlicher Intelligenz. Die damit verbundene Vorverlegung des Termins von Januar auf November stellte alle teilnehmenden Teams jedoch vor eine große Herausforderung. Neben dem Bau und der Programmierung der Roboter galt es nämlich noch einen Forschungsvortrag vorzubereiten, der sich dem aktuellen Saisonthema widmet – dieses Jahr CITY SHAPER … Architektur und Stadtentwicklung der Zukunft.

In einer Konkurrenz von bis zu 19 Teams konnte sich das Team der Stephaneer in den letzten Jahren in Magdeburg auf einen 10., 6. und 5. Platz vorkämpfen. Erklärtes Ziel war es daher diesen Trend fortzusetzen, mit etwas Glück das Treppchen in Angriff zu nehmen oder sich sogar für die nächste Runde zu qualifizieren und mit nach Berlin zu fahren.

Bevor wir uns in Magdeburg am Spieltisch beweisen konnten, galt es jedoch zunächst die Juroren der 3 Nebendisziplinen bestmöglich zu überzeugen. Den Anfang machte die Präsentation des Roboter-Designs. Bewertet wurde von fachkundigen Schiedsrichtern neben den technischen Aspekten der Legokonstruktion auch die Umsetzung der Programmierung. Lob erhielten wir für die ausgereifte Modularität und die kurzen Umbauzeiten unseres mit Aufsätzen bestückten Basismoduls.

Im Forschungsvortrag stellten die Schüler ihre Vision vor Bauruinen teilabzureißen und in Boulderstrecken umzuwandeln. Grüne Stadt-Oasen sollen so entstehen können und moderne Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche. Es ging unter anderem um Aspekte des Tiefbaus, Fallhöhen, Sturzsand und die DIN EN 1177 zu stoßdämpfenden Spielplatzböden. Neben ihrer Recherchetätigkeit bereiteten die Schüler einen gespielten Dialog vor, besorgten Kostüme, gestalteten als Bühnenbild eine Boulderstrecke aus tapeziertem Karton und entwarfen eine digitale 3D-Annimation ihrer Stadt-Oase. Neben den typischen Legosteinen und Laptops spielten dieses Jahr also auch Pappe, Cuttermesser, Zeitung, Farbe und größere Mengen Tapetenkleister eine wichtige Rolle in der AG :)

Als Teamwork-Aufgabe galt es dieses Jahr gemeinsam Kartenhäuser zu bauen. Bewertet wurde aber nicht nur die Höhe des entstandenen Häuschens, sondern insbesondere wie es unseren jungen Städtebauern der Zukunft gelang miteinander konstruktiv zu interagieren und auch unter Zeitdruck wertschätzend und kollegial zu kommunizieren.

Nach einer kurzen Mittagspause (Gratispizza vom Veranstalter) ging es dann endlich zum Robot-Game. Mit einer sehr soliden Leistung von 300 Punkten gingen wir als Viertplatzierte aus den Vorrunden. Nach dem Patzer im letzten Jahr, war es ein gutes Gefühl in Magdeburg wieder auf Augenhöhe mitspielen zu können. Das Viertelfinale gewannen wir dann mit 330 Punkten und überstanden mit viel Glück und einem schwächelnden Gegner auch das Halbfinale. Im Finale trafen wir auf die „Ein-Stein-Tüftler“ vom Albert-Einstein-Gymnasium aus Magdeburg. Dieses Jahr hatten sie die Vorrunden gewonnen und letztes Jahr sogar die Gesamtwertung – ein sehr starker Gegner! Unerschrocken traten unsere Stephaneer jedoch die letzten zwei Wertungsrunden an und lieferten ab. Mit 345 und 355 Punkten (Tagesrekord!) haben wir die Hauptwertung gewonnen!!! Eine fantastische Leistung und der verdiente Lohn für eure wochenlange, intensive Vorbereitung!

Offen bleibt aber die Frage, ob wir uns für die nächste Runde qualifiziert haben. Nur die ersten beiden Teams der Gesamtwertung fahren Richtung Berlin. Und erst die Siegerehrung wird uns verraten, wie wir in den Nebendisziplinen abgeschnitten haben.

Vor Bekanntgabe der Gesamtwertung wurde der Pokal für das Robot-Game vergeben. An uns :) Das war zu diesem Zeitpunkt keine Überraschung mehr aber natürlich ein großartiges Gefühl. Lächeln für die Fotos! Und dann kam dieser eigentlich nett gemeinte Kommentar der Moderatorin wir könnten gleich stehen bleiben. Ohje. Einerseits eine gute Nachricht auch bei der Gesamtwertung auf dem Treppchen zu sein. Da das Händeschütteln und Medaillenverteilen aber mit Platz 3 beginnt und immer nur 1 Team auf die sehr kleine Bühne passte, war allen sofort klar, dass es für uns dieses Jahr leider wieder nicht nach Berlin geht, sondern mit Platz 3 der Gesamtwertung in der Tasche zurück nach Aschersleben.

Das ist natürlich Jammern auf hohem Niveau – ihr habt eine großartige Leistung abgeliefert Platz 3 muss man erst einmal werden. Aber das Ziel für nächstes Jahr steht fest: Wir wollen in den Recall.



A. Thäder, Leiter der Lego-AG


01 Spielfeld

02 Team

03 Gewölbegang der Festung Mark

04 Technik-Jury

05 Forschungsvortrag Dialog mit Baufirma

06 Boulderstrecke

07 3D Annimation

08 Teamwork-Aufgabe

09 Robot-Game Vorbereitung

10 manchmal liegt nur 1mm zwischen Freud und Leid

11 umso schöner, wenn alles gelingt

12 Team am Trainingstisch

13 Siegerehrung

Stephaneer bei Roboterwettbewerb weiter auf dem Vormarsch


Am 23.11.2019 fand das Regionalfinale der FIRST® LEGO® League im Magdeburg statt. Dabei handelt es sich um einen Wettbewerb, bei dem Schulteams mit selbst konstruierten Robotern antreten, gebaut aus Legosteinen, Sensoren und Motoren. Die Roboter müssen von den Schülern im Vorfeld so programmiert werden, dass sie auf einem Spieltisch selbstständig umherfahren und verschiedenste Aufgaben erfüllen können. Es müssen Gegenstände verschoben, eingesammelt oder verteilt werden, andere Objekte angehoben oder gedreht.

Seit 4 Jahren beteiligt sich das Stephaneum mit einem Team an diesem jährlich stattfindenden Wettstreit der Tüftler und Denker, Bastler und Programmierer. Die Schüler bereiten sich bei den wöchentlichen Treffen der LEGO-AG auf den Wettbewerb vor. Finanziell wird das Schülerteam von der Firma NOVELIS unterstützt.

Dieses Jahr erfolgte die Veranstaltung nicht wie gewohnt in der Otto-von-Guericke Universität, sondern in der Festung Mark, eingebettet in die Convention „KI & Wir“ zu Chancen und Risiken künstlicher Intelligenz. Die damit verbundene Vorverlegung des Termins von Januar auf November stellte alle teilnehmenden Teams jedoch vor eine große Herausforderung. Neben dem Bau und der Programmierung der Roboter galt es nämlich noch einen Forschungsvortrag vorzubereiten, der sich dem aktuellen Saisonthema widmet – dieses Jahr CITY SHAPER … Architektur und Stadtentwicklung der Zukunft.

In einer Konkurrenz von bis zu 19 Teams konnte sich das Team der Stephaneer in den letzten Jahren in Magdeburg auf einen 10., 6. und 5. Platz vorkämpfen. Erklärtes Ziel war es daher diesen Trend fortzusetzen, mit etwas Glück das Treppchen in Angriff zu nehmen oder sich sogar für die nächste Runde zu qualifizieren und mit nach Berlin zu fahren.

Bevor wir uns in Magdeburg am Spieltisch beweisen konnten, galt es jedoch zunächst die Juroren der 3 Nebendisziplinen bestmöglich zu überzeugen. Den Anfang machte die Präsentation des Roboter-Designs. Bewertet wurde von fachkundigen Schiedsrichtern neben den technischen Aspekten der Legokonstruktion auch die Umsetzung der Programmierung. Lob erhielten wir für die ausgereifte Modularität und die kurzen Umbauzeiten unseres mit Aufsätzen bestückten Basismoduls.

Im Forschungsvortrag stellten die Schüler ihre Vision vor Bauruinen teilabzureißen und in Boulderstrecken umzuwandeln. Grüne Stadt-Oasen sollen so entstehen können und moderne Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche. Es ging unter anderem um Aspekte des Tiefbaus, Fallhöhen, Sturzsand und die DIN EN 1177 zu stoßdämpfenden Spielplatzböden. Neben ihrer Recherchetätigkeit bereiteten die Schüler einen gespielten Dialog vor, besorgten Kostüme, gestalteten als Bühnenbild eine Boulderstrecke aus tapeziertem Karton und entwarfen eine digitale 3D-Annimation ihrer Stadt-Oase. Neben den typischen Legosteinen und Laptops spielten dieses Jahr also auch Pappe, Cuttermesser, Zeitung, Farbe und größere Mengen Tapetenkleister eine wichtige Rolle in der AG :)

Als Teamwork-Aufgabe galt es dieses Jahr gemeinsam Kartenhäuser zu bauen. Bewertet wurde aber nicht nur die Höhe des entstandenen Häuschens, sondern insbesondere wie es unseren jungen Städtebauern der Zukunft gelang miteinander konstruktiv zu interagieren und auch unter Zeitdruck wertschätzend und kollegial zu kommunizieren.

Nach einer kurzen Mittagspause (Gratispizza vom Veranstalter) ging es dann endlich zum Robot-Game. Mit einer sehr soliden Leistung von 300 Punkten gingen wir als Viertplatzierte aus den Vorrunden. Nach dem Patzer im letzten Jahr, war es ein gutes Gefühl in Magdeburg wieder auf Augenhöhe mitspielen zu können. Das Viertelfinale gewannen wir dann mit 330 Punkten und überstanden mit viel Glück und einem schwächelnden Gegner auch das Halbfinale. Im Finale trafen wir auf die „Ein-Stein-Tüftler“ vom Albert-Einstein-Gymnasium aus Magdeburg. Dieses Jahr hatten sie die Vorrunden gewonnen und letztes Jahr sogar die Gesamtwertung – ein sehr starker Gegner! Unerschrocken traten unsere Stephaneer jedoch die letzten zwei Wertungsrunden an und lieferten ab. Mit 345 und 355 Punkten (Tagesrekord!) haben wir die Hauptwertung gewonnen!!! Eine fantastische Leistung und der verdiente Lohn für eure wochenlange, intensive Vorbereitung!

Offen bleibt aber die Frage, ob wir uns für die nächste Runde qualifiziert haben. Nur die ersten beiden Teams der Gesamtwertung fahren Richtung Berlin. Und erst die Siegerehrung wird uns verraten, wie wir in den Nebendisziplinen abgeschnitten haben.

Vor Bekanntgabe der Gesamtwertung wurde der Pokal für das Robot-Game vergeben. An uns :) Das war zu diesem Zeitpunkt keine Überraschung mehr aber natürlich ein großartiges Gefühl. Lächeln für die Fotos! Und dann kam dieser eigentlich nett gemeinte Kommentar der Moderatorin wir könnten gleich stehen bleiben. Ohje. Einerseits eine gute Nachricht auch bei der Gesamtwertung auf dem Treppchen zu sein. Da das Händeschütteln und Medaillenverteilen aber mit Platz 3 beginnt und immer nur 1 Team auf die sehr kleine Bühne passte, war allen sofort klar, dass es für uns dieses Jahr leider wieder nicht nach Berlin geht, sondern mit Platz 3 der Gesamtwertung in der Tasche zurück nach Aschersleben.

Das ist natürlich Jammern auf hohem Niveau – ihr habt eine großartige Leistung abgeliefert Platz 3 muss man erst einmal werden. Aber das Ziel für nächstes Jahr steht fest: Wir wollen in den Recall.



A. Thäder, Leiter der Lego-AG



01 Spielfeld

02 Team

03 Gewölbegang der Festung Mark

04 Technik-Jury

05 Forschungsvortrag Dialog mit Baufirma

06 Boulderstrecke

07 3D Annimation

08 Teamwork-Aufgabe

09 Robot-Game Vorbereitung

10 manchmal liegt nur 1mm zwischen Freud und Leid

11 umso schöner, wenn alles gelingt

12 Team am Trainingstisch

13 Siegerehrung


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