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Aktuelle Informationen der Schulleitung Stand: 18. März 2020, 11.15 Uhr

18.03.2020 / Aktuelles


Von Axel Wieczorek

 

Das Landesschulamt und das Bildungsministerium arbeiten derzeit an Möglichkeiten, das Abitur durchzuführen. Sobald es Informationen gibt, werden diese umgehend an alle Abiturientinnen und Abiturienten weitergeleitet. Bitte informieren Sie sich weiterhin täglich auf unserer Homepage.

 

Die Schulleitung ist täglich zwischen 9.00 – 13.00 Uhr in der Schule und selbstverständlich immer über eMail zu erreichen.

 

Die Sekretariate sind täglich mindestens von 7.00 – 14.00 Uhr besetzt.

In einem Schreiben des Landesschulamtes werden häufig gestellte Fragen durch das Ministerium für Bildung beantwortet. Im Folgenden ist ein Auszug mit schülerrelevanten Fragen unserer Bildungsform:

 

 Ministerium für Bildung des Landes Sachsen-Anhalt

Häufig gestellte Fragen zur aktuellen Situation an den Schulen des Landes Sachsen-Anhalt

Welche Schulen sind von der Schulschließung betroffen?

Die Schließung betrifft alle Schulen in Sachsen-Anhalt, das gilt auch für Schulen in freier Trägerschaft. Den Wortlaut des Erlasses finden Sie hier: https://lsaurl.de/ErlassNotbetreuung

Wie wird die Betreuung in Notfällen abgesichert?

Für Dienstag, 17. März, gibt es eine Übergangszeit, in der die Notbetreuung für alle Kinder in Anspruch genommen werden kann, für die kurzfristig noch keine andere Betreuung organisiert werden konnte. Ab Mittwoch gelten dann weitere Einschränkungen. Betreut werden ab 18. März Kinder, die das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, wenn beide Personensorgeberechtigten oder die/der Personensorgeberechtigte zur Gruppe der unentbehrlichen Schlüsselpersonen gehören und sich eine Betreuung anders nicht organisieren lässt.

Wer gehört zu den unentbehrlichen Schlüsselpositionen?

Wenn Personensorgeberechtigte z.B. in der medizinischen, pflegerischen und pharmazeutischen Versorgung der Bevölkerung und der Aufrechterhaltung zentraler Funktionen der Daseinsvorsorge und des öffentlichen Lebens tätig sind, können sie für ihre Kinder die Notbetreuung in Anspruch nehmen. Dazu zählen insbesondere alle Einrichtungen der Gesundheits-, Arzneimittelversorgung und der Pflege sowie der Behindertenhilfe, Kinder- und Jugendhilfe, des Justiz- und Maßregelvollzuges, der Landesverteidigung, der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einschließlich Behörden des Arbeits-, Gesundheits- und Verbraucherschutzes sowie Einrichtungen der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr (Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz), der Sicherstellung der öffentlichen Infrastrukturen (Medien, Presse und Telekommunikationsdienste, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung), der Versorgung mit Lebensmitteln und Hygieneartikeln und der Handlungsfähigkeit zentraler Stellen von Staat, Justiz und Verwaltung.

Dass Betreuung notwendig ist, muss durch eine Bestätigung des jeweiligen Arbeitgebers bzw. Dienstvorgesetzten, bzw. bei Selbständigen durch schriftliche Eigenauskunft nachgewiesen werden. Schülerinnen und Schüler mit speziellem sonderpädagogischem Förderbedarf, die aus familiären Gründen auf eine Betreuung angewiesen sind, werden betreut, unabhängig davon, wo die Personensorgeberechtigten beschäftigt sind.

Warum werden Schulen und Kindertageseinrichtungen geschlossen?

Das neuartige Coronavirus hat sich innerhalb kurzer Zeit weltweit verbreitet und am 11. März 2020 zur Ausrufung der Pandemie durch die WHO geführt. Auch in Deutschland und Sachsen-Anhalt gibt es mittlerweile zahlreiche Infektionen.

Vor dem Hintergrund der drastisch steigenden Infektionszahlen in den vergangenen Tagen und der weiterhin dynamischen Entwicklung der Infektionen ist es erforderlich, weitere kontaktreduzierende Maßnahmen zur Beeinflussung – insbesondere Verzögerung – der Ausbreitungsdynamik zu ergreifen und die Infektionsketten zu unterbrechen.

Durch den vorherrschenden Übertragungsweg durch Tröpfchen-Infektion, z.B. durch Husten, Niesen, teils auch durch erkrankte oder auch asymptomatisch infizierte Personen, kann es leicht zu fortgesetzter Mensch-zu-Mensch-Übertragung kommen.

Die getroffenen Maßnahmen dienen der Verlangsamung des Infektionsgeschehens und insbesondere dem Schutz von Menschen, die besonders gefährdet sind. Ziel der Schulschließung ist es, Kontakte an den Schulen, die zu Infektionen führen zu unterbinden. So soll erreicht werden, dass sich die Ausbreitung von COVID-19 verlangsamt.

Welche Regelung gilt für Sozialkontakte im außerschulischen Bereich?

Die Schließung der Schulen und Kindertageseinrichtungen dient einer Eindämmung des Coronavirus‘. Alle Menschen sind aufgefordert, soziale Kontakte auch außerhalb der Schule auf ein Minimum zu reduzieren. Hier sind wir auf ein besonnenes und solidarisches Miteinander angewiesen.

Gilt die Schulschließung auch für Schulleitungen? Müssen Lehrkräfte weiterhin zur Schule kommen? Welche Folgen hat die allgemeine Aussetzung des Unterrichtsbetriebs für die Lehrkräfte und Schulleitungen?

Grundsätzlich gilt für alle Lehrkräfte die Dienstpflicht. An den Schulen wird über den notwendigen personellen Einsatz zur Absicherung der Notbetreuung entschieden. Alle Lehrkräfte, die nicht für die Betreuung eingesetzt werden, verrichten ihren Dienst von zuhause, sofern von den Schulleitungen keine anderweitigen Regelungen getroffen werden.

Die Schulleiterinnen und Schulleiter sowie im Vertretungsfall ihre Stellvertreterinnen und Stellvertreter sind an den Unterrichtstagen zu den üblichen Unterrichtszeiten an den Schulen erreichbar, um den Kontakt mit allen am Schulbetrieb Beteiligten sowie mit der Schulaufsicht und den Schulträgern gewährleisten zu können.

Wie verrichten Lehrkräfte ihren Dienst von zu Hause?

Beispiele für die Tätigkeiten können sein:

                    die Verteilung von Unterrichtsmaterial an die Schülerinnen und Schüler, Korrektur sowie Auswertung der Ergebnisse auf elektronischem Wege mit den Schülerinnen und Schülern,

                    die Unterstützung der Schülerinnen und Schüler, insbesondere der Abschlussklassen, bei der Bearbeitung der Unterrichtsmaterialien und Prüfungsvorbereitung im Rahmen der üblichen Unterrichtszeiten,

                    die Wahrnehmung administrativer Tätigkeiten,

                    die Planung des Unterrichts für die Zeit nach den Osterferien,

                    die gezielte Vorbereitung von Abschlussklassen auf die Abschlussprüfungen.

 

Zur gemeinsamen Nutzung stehen verschiedene Online-Tools zur Verfügung. Darüber hinaus steht es den Schulen frei, weitere Tools zum Einsatz zu bringen.

1. Angebote, die zugangsfrei genutzt werden können

Lern – und Übungsplattform 2l4s (https://moodle.bildung-lsa.de/2learn4students/)

Hier finden sich Übungen für die Primarstufe und Sekundarstufe I (Gymnasium, Sekundar- und Förderschule) in den Fächern Deutsch, Englisch, Mathematik und Naturwissenschaften. Schülerinnen und Schüler können sich anonym anmelden, die Aufgaben bearbeiten und erhalten vom System eine Rückmeldung über die Ergebnisse.

Analoge Lern- und Übungsmaterialien

Unter https://lisa.sachsen-anhalt.de/unterricht/lehrplaenerahmenrichtlinien/ findet sich lehrplangerechtes Aufgabenmaterial eingestellt.

2. Angebote, die Lehrkräften mit einem Zugang zum Bildungsserver Sachsen-Anhalt (https://www.bildung-lsa.de/) bereitstellen können

Lernplattform Moodle – die zentrale Lernplattform des Landes

Moodle ermöglicht es, digitale Lehr- und Lernmethoden einfach in den Unterricht einzubinden. Lernen, Üben, Kollaboration und Kommunikation können so zeit- und ortsunabhängig in einem geschützten Bereich im Internet gestaltet werden. An Schulen mit eigener Schulinstanz können Lehrkräfte eigene Moodle-Kurse anlegen und bearbeiten sowie dazu bereits vorhandene Kursangebote und einen Fundus an kompetenzorientierten Onlinekursen https://moodle.bildung-lsa.de/webschule/ nutzen.

Lehrkräfte, die bisher keinen Zugriff auf die Lernplattform haben, können den schulischen E-Learning-Service-Sachsen-Anhalt (selessa) kontaktieren und erhalten von dort weitere Unterstützung.

emuCLOUD – die Bildungscloud des Landes

Lehrkräfte können auf Open-Source-Basis:

- Dateien oder ganze Verzeichnisse zu emuCLOUD hochladen, von zu Hause, von unterwegs oder aus der Schule,

- ihre gespeicherten Daten downloaden, wann und wo immer sie sie brauchen,

- ihre Daten anderen Lehrkräften der Schule zur Verfügung stellen und mit Schülern, Eltern, beliebigen Nutzern per Link teilen (passwortgeschützt).

Medienportal emuTUBE- die Mediendistribution des Landes

Für den digital unterstützten Unterricht ist der Zugriff auf vielfältige, lizenzrechtlich abgesicherte und möglichst aufwandsarm einsetzbare didaktische Unterrichtsmedien besonders wichtig. emuTUBE bietet dafür mehr als 13.000 audiovisuelle bzw. auditive Medien. Sie stehen in unterschiedlichen digitalen Dateiformaten sowie mit Begleitmaterialien im Kontext der aktuellen Fachlehrpläne zur Verfügung. Die Recherchefunktion erlaubt eine rasche Zuordnung zu Fächern, Schuljahrgängen, Lehrplaninhalten und einzelnen Stichworten.

Zur Vorbereitung auf Prüfungen und abschlussbezogene Leistungsfeststellungen (z.B. für den qualifizierten Hauptschulabschluss) können die den Schulen auf dem Landesportal unter https://lisa.sachsen-anhalt.de/unterricht/pruefungen und unter https://lisa.sachsen-anhalt.de/unterricht/zentrale-leistungserhebungen zugänglichen Aufgaben vergangener Prüfungen und Leistungserhebungen an die Schülerinnen und Schüler übermittelt werden.

Achtung: Für die Realschulprüfungen ab dem 20.04.2020 wird vorsorglich wegen der geringen Vorbereitungszeit eine Verschiebung geprüft. Genauere Informationen finden Sie in den nächsten Tagen auch an dieser Stelle.

Gibt es Best-Practice-Beispiele zum Einsatz digitaler Medien und Tools?

Die Broschüre „Digitale Medien und Werkzeuge nutzen. Beispiele aus Sachsen-Anhalt“ (3. Auflage, Dez. 2019) steht zum kostenlosen Download zur Verfügung:

https://lsaurl.de/DigitaleMedienundWerkzeuge  

• Initiative Lehramt Digital des Zentrums für Lehrer*innenbildung der Martin-Luther-Universität: Toolbox:https://blogs.urz.uni-halle.de/lehramtdigital/toolliste/

• Nele Hirsch (ebildungslabor): Zeitgemäße Bildung durch Offenheit: https://open.education/

• Johanna Daher (MDR): Online-Tools für den Unterricht nutzen (Ideen + Tutorials): https://johannadaher.com/2019/01/07/online-tools-fuer-den-unterricht-nutzen-ideen-tutorials/

• TU Hamburg. Institut für Technische Bildung und Hochschuldidaktik: Digital Learning Lab:https://digitallearninglab.de/

• Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter e.V. (FSM): Medien in die Schule: https://www.medien-in-die-schule.de/tools/

• Wegweiser Digitale Schule: https://www.wegweiser-digitale-schule.de/thema/programme-und-tools/

Darüber hinaus zu empfehlen sind neben den oben aufgeführten Angeboten via Bildungsserver Sachsen-Anhalt folgende Zusammenstellungen (z.T. mit Begleitvideos) zur Arbeit mit digitalen Medien und Tools:

Aus Sachsen-Anhalt:

Weiteres:

Gilt die Dienstpflicht auch für Lehrkräfte, die selbst Kinder zu Hause betreuen müssen?

Für Lehrkräfte besteht weiterhin Dienstpflicht. Bei der Verteilung der Aufgaben sind die Schulleitungen jedoch gehalten darauf zu achten, dass die anfallenden außerunterrichtlichen Tätigkeiten unter Berücksichtigung der individuellen familiären Situation möglichst gleichmäßig auf alle Lehrkräfte verteilt werden. Dazu gehört auch die Rücksichtnahme auf die Lehrkräfte, die zuhause eigene Kinder aufgrund der Schul- bzw. Kitaschließung betreuen müssen. Dies gilt besonders für Lehrkräfte, die zu einer Risikogruppe gehören. 7

Was ist mit Lehrerfort und -weiterbildungen?

Parallel zu der Schließung der Schulen werden auch alle Präsenzveranstaltungen der Lehrkräftefort- und -weiterbildung am Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung des Landes Sachsen-Anhalt (LISA) ab dem 16. März bis zum 13. April 2020 abgesagt. Das betrifft auch die vom Landesschulamt organisierten Schulleitungsfortbildungen. Bei Weiterbildungskursen sind Selbststudium bzw. Arbeiten an der Belegarbeit vorgesehen. Die Kursleitungen werden die Teilnehmenden hierzu konkret informieren. Aktuell wird geprüft, ob die Veranstaltungen verlegt, alternative Formate angeboten oder Materialien bereitgestellt werden können. Bereits angemeldete Lehrkräfte werden dazu durch das LISA über elTIS informiert. Dies gilt auch für die zum vorgeschalteten Einführungskurs am 1. April 2020 registrierten Lehrkräfte im Seiteneinstieg.

Dürfen Schüler in der Zeit der Schulschließung in den Urlaub fahren?

Die unterrichtsfreie Zeit ist keine Ferienzeit. Ziel der Schulschließungen ist eine Eindämmung des Coronavirus‘. Reisen im In- und in das Ausland widerlaufen dieser Strategie, da sie neue Infektionen begünstigen können. Deshalb sind Schülerinnen und Schüler aufgefordert, Außenkontakte zu minimieren und nach Möglichkeit zu Hause zu bleiben.

Muss der entfallende Unterricht zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden?

Nein, der entfallende Unterricht muss nicht zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden.

Erhalte ich das Geld für das Mittagessen zurück, wenn mein Kind wegen der Schulschließung nicht daran teilnehmen kann?

Da die Mittagsverpflegung nicht durch das Land, sondern durch die Kommunen als Schulträger organisiert wird, sind seitens des Bildungsministeriums hierzu keine verbindlichen Aussagen möglich. Schulträger der Grundschulen sind die Gemeinden und der weiterführenden Schulen im Regelfall die Landkreise und kreisfreien Städte. Bitte erfragen Sie dort telefonisch oder per E-Mail das weitere Vorgehen.

Erhalte ich das gezahlte Schulgeld für den Besuch einer Schule in freier Trägerschaft zurück, wenn ich wegen der Schulschließung nicht am Unterricht teilnehmen kann?

Der Besuch einer Schule in freier Trägerschaft erfolgt aufgrund eines privatrechtlichen Vertrages, gegenseitige Rechte und Pflichten ergeben sich aus dem Vertrag.

Wird die Finanzhilfe für Schulen in freier Trägerschaft weiterhin gezahlt?

Die vorübergehende Schließung des Schulgebäudes nach Infektionsschutzgesetz führt dazu, dass die Schülerinnen und Schüler einen Status "entschuldigtes Fehlen" für den Zeitraum der vorübergehenden Schließung des Schulgebäudes nach dem Infektionsschutzgesetz erhalten.

"Entschuldigtes Fehlen" wirkt sich nicht auf die Gewährung der Finanzhilfe oder die Zahlung des Schulgeldersatzes für die Berufsfachschule Altenpflege aus.

Die Auszahlung der Finanzhilfe bitte ich uneingeschränkt fortzuführen.

Wie sollen sich Schulen in Bezug auf geplante und längst bezahlte Klassenfahrten oder Schüleraustausche verhalten?

Klassen- oder Gruppenreisen im Inland und internationale Austauschmaßnahmen (Fahrten und Begegnungen) sind bis Ende Mai 2020 ausgesetzt. Wird eine bereits vertraglich vereinbarte Reise nach den oben genannten Grundsätzen abgesagt, weil die Absage danach zwingend vorzunehmen ist, werden berechtigte, vom Veranstalter in Rechnung gestellte Stornierungskosten vom Land Sachsen-Anhalt übernommen.

Hierbei gilt eine allgemeine Schadensminderungspflicht. Zunächst sollten Sie als Schulleitung das Gespräch mit dem Reiseveranstalter suchen und Möglichkeiten besprechen, die gebuchte Fahrt zu einem späteren Zeitpunkt nachzuholen bzw. – möglichst ohne dass zusätzliche Kosten entstehen – umzubuchen.

Ansonsten gilt, dass die Schule verpflichtet ist, gegenüber ihrem Vertragspartner (z. B. Transportunternehmen, Reiseveranstalter) auf den Abzug bzw. die Rückzahlung ersparter Aufwendungen hinzuwirken. Das Land wird in den kommenden Tagen entsprechende Regularien zur Abwicklung veröffentlichen. Auch Projektmobilitäten im Rahmen des EU-Bildungsprogramms Erasmus+ sind bis Ende Mai 2020 auszusetzen. Die Nationale Agentur im PAD stellt zum Umgang mit entstehenden Stornierungskosten Informationen bereit.

Finden Schüler- und Betriebspraktika während der Schulschließung statt?

Nein, auch Schüler- und Betriebspraktika, der Praxislerntag sowie der Zukunftstag entfallen in der Zeit der Schulschließung. Dies gilt nicht für berufsbildende Schulen.

Finden außerunterrichtliche Veranstaltungen statt?

Solange die Schulen geschlossen sind, finden auch keine außerunterrichtlichen Veranstaltungen statt.

Ist die Schulpsychologie weiterhin erreichbar?

Während der landesweiten Schulschließung können die Kolleginnen und Kollegen der Schulpsychologie weiterhin über Telefon oder E-Mail erreicht werden.

Können sich Schülerinnen und Schüler und ihre Eltern trotz der Schulschließung bei Problemen an die Schulsozialarbeiter wenden, die sie sonst an ihrer Schule aufsuchen können?

Grundsätzlich gilt für Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter wie für alle anderen Mitarbeitenden an Schulen eine vergleichbare Verpflichtung, ihrer Tätigkeit weiterhin nachzugehen, nur an anderem Ort.

Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter können ihre Aufgaben in den Räumlichkeiten des Trägers ausüben, sofern sie dieses mit Zustimmung des Trägers nicht von zuhause aus tun und der Träger keine anderweitigen Regelungen getroffen hat. Die Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter sollen an den Unterrichtstagen zu den üblichen Unterrichtszeiten an den Schulen erreichbar sein, um den Kontakt mit allen am Schulbetrieb Beteiligten gewährleisten zu können.

Mit Zustimmung der EU-Verwaltungsbehörde wurde deshalb folgende Regelung getroffen:

Da weder die Träger noch die betroffenen Schulsozialarbeitende die derzeitige Situation zu vertreten haben, wird in dieser Ausnahmesituation eine Lohnfortzahlung über das ESF-Programm erfolgen, jedoch mit der Maßgabe, dass die Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter über die reinen Verwaltungs- und konzeptionellen Aufgaben hinaus Kontakt zu ihren Schulen / ihren Schülerinnen und Schülern sowie den Eltern auf elektronischem / telefonischem Wege halten, so dass Arbeit nur an anderem Ort geleistet wird, soweit kein Urlaub angetreten wird (vergleichbar mit der Situation in den Schulferien).

Falls die betreffenden Träger für die Zeiträume, in denen eine Arbeit an der Schule nicht möglich ist, den Schulsozialarbeitern keine Arbeitsmöglichkeiten in den eigenen Räumen anbieten können (z. B. Träger mit einer Vielzahl von Vorhaben), ist auf Grund der besonderen Situation grundsätzlich auch eine Arbeit von zu Hause aus möglich.

Finden während der Schulschließung Abschlussprüfungen statt?

Bis zum Ende der verfügten Schulschließung finden noch keine Abschlussprüfungen statt. Sollte der Zeitraum der Schulschließung verlängert werden, ist eine gesonderte Entscheidung der zuständigen Behörden erforderlich.

Wie können sich Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen auf ihre Prüfungen vorbereiten?

Schülerinnen und Schüler, die sich auf Abschluss- oder Abiturprüfungen vorbereiten, werden bei der Bearbeitung von Unterrichtsmaterialien von ihren Lehrkräften weiter unterstützt (siehe auch Aufgaben der Lehrkräfte). Möglich sind hier alle Kommunikationswege, analog und digital. Unter anderem können hierfür auch digitale Hilfsmittel herangezogen werden, um ortsunabhängig kommunizieren, lernen und arbeiten zu können. Die Schulen sind gehalten, zu prüfen, welche digitalen Möglichkeiten für ihre Schule geeignet sind. Es ist sinnvoll, wenn Schulen in der aktuellen Situation zusätzliche digitale Angebote nutzen, die nun aufgrund der Schulschließung eine von zuhause aus nutzbare Lernumgebung zur Verfügung stellen. Über den jeweiligen Einsatz können die Schulen selbst entscheiden.

Müssen Schülerinnen und Schüler trotz des Unterrichtsausfalls an den Prüfungen teilnehmen?

Ja, es gelten die normalen Bestimmungen zur Teilnahme an den Abschlussprüfungen. Das Bildungsministerium und die Schulen werden darauf achten, dass alle Schülerinnen und Schüler allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen faire Bedingungen erhalten und eine Benachteiligung durch die jetzige Situation vermieden wird.




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