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Sonntag, 30.08.26: Zwischen Bastelschere, Temple Bar und optischen Täuschungen
(Jay, Matti, Lukas)
Der erste Tag unserer Dublin-Reise begann für alle individuell mit der Anreise zum Flughafen Berlin am Sonntag. Um 7:45 Uhr war der Treffpunkt am Rewe im Flughafen – und tatsächlich schafften es die meisten pünktlich dorthin. Danach ging es gemeinsam durch das Terminal Richtung Security Check. Dort wurde es direkt etwas interessanter: Ole hatte tatsächlich eine Bastelschere im Gepäck, während Herr Barta beim Security Check offenbar besonders viel Vertrauen in das Sicherheitspersonal hatte.
Um 10:40 Uhr hob unser Flug Richtung Dublin ab. Im Flugzeug angekommen, waren wir allerdings alles andere als eine geschlossene Gruppe – jeder war irgendwo anders verteilt. Nach dem Flug landeten wir schließlich um 12:20 Uhr irischer Zeit in Dublin. Dank der einstündigen Zeitverschiebung fühlte sich die Ankunft sogar ein kleines bisschen früher an.
Nachdem jeder sein Gepäck wiedergefunden hatte, machten wir uns auf den Weg zum Bus. Dieser brachte uns in die Nähe unseres Hostels. Dort angekommen, bekamen wir zunächst unsere obligatorischen Armbänder, bevor wir endlich unsere Zimmer beziehen konnten.
Kaum waren die Koffer ausgepackt, hielt es niemanden mehr im Hostel. Der Hunger hatte sich inzwischen bei allen bemerkbar gemacht und so zogen wir in kleinen Gruppen los, um etwas Essbares zu finden. Dabei war für jeden Geschmack etwas dabei: Von mexikanischem Essen bis hin zu den absoluten Klassikern wie Burger und Pizza wurde so ziemlich alles ausprobiert.
Um 18:00 Uhr trafen wir uns wieder mit der gesamten Gruppe und machten uns gemeinsam auf den Weg in die Innenstadt. Natürlich durfte dabei eine Sehenswürdigkeit nicht fehlen: die legendäre Temple Bar. Nach dem obligatorischen Bestaunen und einigen Eindrücken von Dublins berühmtem Viertel hatten wir wieder etwas Freizeit. Diese wurde selbstverständlich sinnvoll genutzt – zum Essen, Trinken und vor allem zum Erkunden der verschiedenen Stadtviertel.
Um 20:00 Uhr stand dann das nächste Highlight auf dem Programm: World of Illusions. Dort erwarteten uns zahlreiche optische Täuschungen, verrückte Perspektiven und kreativ gestaltete Räume, bei denen man teilweise wirklich nicht mehr wusste, was eigentlich echt war.
Danach war der Abend noch lange nicht vorbei. Bis 23:00 Uhr hatten wir Zeit, Dublin in unseren Gruppen weiter zu erkunden und die Stadt bei Nacht kennenzulernen.
Zurück im Hostel standen schließlich die letzten Programmpunkte des Tages an: Duschen, Karten spielen und gemeinsam den Tag ausklingen lassen. Nach einem langen ersten Tag voller Flughafenstress, Busfahrten, Essen, Sightseeing und optischer Täuschungen war dann irgendwann auch der letzte Akku leer.
Dublin hatte uns am ersten Tag definitiv schon einiges geboten – und das war erst der Anfang.
English:
Our first day of the Dublin trip started early in the morning. Everyone travelled to Berlin Airport individually, where we met at the REWE at 7:45 a.m. After everyone had arrived, we made our way through the terminal and headed towards the security check.
The security check was already one of the first highlights of the day. Ole somehow managed to bring a craft scissors through the airport, while Mr Barta seemed to be particularly comfortable with the security staff. After this slightly chaotic start, we finally made it to our gate.
At 10:40 a.m., our plane took off for Dublin. Unfortunately, we were all scattered around the plane, so there was no big class reunion in the air. After a pleasant flight, we landed in Dublin at 12:20 p.m. Irish time. Because of the one-hour time difference, the journey felt slightly shorter.
After collecting our luggage, we headed to the bus, which took us close to our hostel. Once we arrived, we received our special wristbands and had to wait quite a while before we could finally see our rooms. As soon as everyone had unpacked, the hunger kicked in and we all went out to look for something to eat.
There was something for everyone. Some people went for Mexican food, while others chose the classics such as burgers and pizza. With our stomachs finally satisfied, we met up again at 6:00 p.m. and went into the city together.
One of the first places we visited was the legendary Temple Bar. We explored the famous area and took in the lively atmosphere of Dublin. Afterwards, we had some more free time to grab food and drinks and, of course, explore different parts of the city in our groups.
At 8:00 p.m., we met at World of Illusions, where we discovered all kinds of optical illusions and creatively designed rooms. Some of them completely confused our senses and made it difficult to tell what was actually real.
Afterwards, we still had time to explore Dublin in our groups until 11:00 p.m.. We wandered through the streets, discovered more of the city and enjoyed our first evening in Ireland.
Back at the hostel, the final activities of the day were much more relaxed: taking showers and playing cards. After such a long and eventful first day, everyone was ready for some sleep.
And so, our first day in Dublin came to an end – with a lot of new impressions, plenty of laughs and hopefully enough energy for the days ahead.
Montag, 31.08.2026 (Angelina, Melinda)
Der Montag begann um 8 Uhr. Trotz dessen, dass ein Großteil von uns noch immer etwas verschlafen schien, waren wir voller Vorfreude darauf, die Stadt zu erkunden. Obwohl unser Programm nach dem Frühstück mit einem Spaziergang zum Trinity College startete, konnten wir die Universität an diesem Tag nicht weiter besichtigen. Wir teilten uns in zwei Gruppen ein und traten eine Stadttour durch Dublin an, bei der wir mehr über dessen Geschichte und Schönheit erfuhren. Die Stadtführer waren begeistert, jegliche unserer Fragen zu beantworten. Zwar waren wir kurz im Glauben, einen Schüler verloren zu haben, hatten aber dennoch sehr viel Spaß. Nach unserer dreistündigen, kräftezehrenden Stadttour hatten wir die Möglichkeit, kurz eine Pause einzulegen und etwas zu essen.
Der Höhepunkt des Tages aber war die nächste Aktivität: eine traditionelle irische Tanzstunde. Zwei der drei Lehrer – die beiden Frauen – haben sogar an diesem Event teilgenommen. Anfänglich waren wir etwas verwirrt von den Tanzschritten. Weil aber jeder von uns seine Schwierigkeiten hatte, genossen wir diese Stunde heiter zusammen. Unsere wundervolle Tanzlehrerin betitelte unsere Aufführung als „super stuff“ (dt. „super Zeug“), was wir zwar vehement bezweifelten, aber trotzdem dankend annahmen. Den Tag ließen wir individuell ausklingen. Einige Gruppen besuchten die berühmten Bars, während andere einkaufen gingen und den Straßenmusikanten in der Grafton Street lauschten.

English:
Monday started at 8 a.m. Although most of us were still a little tired from the previous day, we were really excited to explore the city. Our programme began after breakfast with a walk to Trinity College; unfortunately, we didn’t get to see much of it that day. We split into two groups and started a guided tour through Dublin, where we learned about its history and beauty. The tour guides were more than happy to answer any questions we had, and even though we briefly thought we had lost a student, we had fun. After the three-hour tour, we were exhausted but glad to have a short break to grab some food.
The highlight of the day was the next activity: a traditional Irish dance lesson, in which at least two of the three teachers – the two women – participated. Initially, we were a bit confused by the steps, but since everyone was struggling, we just laughed our way through it. Our lovely dance teacher even called our performance “super stuff”, which we highly doubted but appreciated.
We finished the day with some free time. A few groups went out to visit one of the famous pubs, while others went shopping and listened to the street music on Grafton Street.
Dienstag, 01.09.2026 (Zuzanna, Emily, Marisa)
Unser Dienstag begann um 8 Uhr mit einem gemeinsamen Frühstück im Hostel. Halb gestärkt machten wir uns anschließend auf den Weg zu einem der landschaftlichen Höhepunkte unserer Studienfahrt: den Wicklow Mountains. Vor uns lag zunächst eine etwa zweistündige Busfahrt. Schon während der Fahrt gab es viel zu entdecken. Unser Busfahrer erzählte uns einiges über die Umgebung und die typisch irische Landschaftsregion, durch die wir fuhren. Zwischendurch legten wir einige Fotopausen ein, bei denen wir die beeindruckende Landschaft festhalten konnten.
Nach unserer Ankunft im Tal begann unsere Wanderung zum Upper Lake. Umgeben von grünen Bergen, Wäldern und der für Irland so typischen Natur bot sich uns eine völlig andere Seite des Landes als zuvor in Dublin. Am Upper Lake angekommen, teilte sich unsere Gruppe schließlich in drei kleinere Gruppen auf, die unterschiedliche Wege einschlugen und die Umgebung auf eigene Weise erkundeten. Dabei hielten wir uns allerdings nicht immer ganz an die vorgesehenen Wege; der ein oder andere „Shortcut“ wurde kurzerhand ausprobiert. Später stellte sich heraus, dass diese Abkürzungen eigentlich gar nicht erlaubt waren. Für einen kurzen Moment hatten wir deshalb das Gefühl, fast noch im irischen Gefängnis zu landen. Am Ende blieb es zum Glück nur eine ziemlich lustige Geschichte. Gegen 15 Uhr trafen wir uns wieder am Bus und machten uns nach einem erlebnisreichen Ausflug auf die etwa zweistündige Rückfahrt nach Dublin, auf der fast jeder im Bus schlief.
Im Hostel angekommen, blieb uns zunächst etwas Zeit, um uns auszuruhen, bevor es am Abend wieder in die Innenstadt ging. Dort ließen wir den Tag bei einem gemeinsamen Abendessen im Restaurant ausklingen. Anschließend verbrachten wir noch etwas Zeit mit unseren Freunden in der Dubliner Innenstadt und genossen die Atmosphäre der Stadt am Abend. Gegen 22 Uhr kehrten wir schließlich ins Hostel zurück. Ganz vorbei war der Tag damit aber noch nicht: Gemeinsam spielten wir noch Karten und ließen so einen langen, abwechslungsreichen und vor allem schönen Tag gemütlich ausklingen.


English:
Our Tuesday started at 8 a.m. with breakfast together at the hostel. After a rather unsatisfying breakfast, we got ready and headed to one of the most beautiful places we visited on our trip: the Wicklow Mountains.
First, we had a bus ride of about two hours. There was already plenty to see along the way. Our bus driver, Michael, told us many interesting things about the area and the typical Irish landscape surrounding us. We also stopped a few times to take photos of the beautiful scenery. When we arrived in the valley, we set off on our walk to the Upper Lake. Surrounded by green mountains, forests and typical Irish nature, we saw a completely different side of Ireland compared to Dublin. When we reached the Upper Lake, our group split into three smaller groups. Each group took a different path and explored the area in its own way. However, we did not always stick to the planned paths. Some of us decided to take a few “shortcuts”. Later, we found out that these shortcuts were actually not allowed. For a short moment, we felt like we might end up in an Irish prison! Luckily, in the end, it was just a funny story to tell.
Around 3 p.m., we met again at the bus and started our roughly two-hour journey back to Dublin. Almost everyone fell asleep on the bus. When we arrived at the hostel, we had some time to rest before going back to the city centre in the evening. There, we ended the day with dinner together at a restaurant.
Afterwards, we spent some more time with our friends in Dublin city centre and enjoyed the atmosphere of the city in the evening. Around 10 p.m., we finally went back to the hostel. But the day was not over yet! We played cards together and ended this long, exciting and particularly beautiful day in a relaxed way.
(Zuzanna, Emily, Marisa)
Mittwoch, 02.09.2026 (Georg, Bruno, Richard)
Um 9:15 Uhr startete unser Mittwoch mit einem halbstündigen Fußmarsch zum Trinity College. Durch das imposante Holztor und den Blick auf den Innenhof spürten wir die einzigartige Atmosphäre des Campus. Vor der Führung machten wir ein Gruppenfoto am Glockenturm. Unsere Studentin als Guide führte uns durch die Geschichte der Universität. Erzählungen über George Salmon, den ehemaligen Präsidenten, und das berüchtigte „House No. 23“ mit seinen Traditionen und Gruselgeschichten machten die Tour spannend. Nach einem Abstecher zum Rugby- und Cricketfeld verabschiedeten wir uns von unserem Guide und gingen zur Bibliothek, wo das „Book of Kells“ liegt. Danach hatten wir 45 Minuten Zeit, den Campus zu erkunden. Der Souvenirshop war nett, bot aber keine besonderen Highlights. Um 11:45 Uhr trafen wir uns wieder am Glockenturm, bevor es in eine zweistündige Mittagspause ging. Um 13:45 Uhr versammelten wir uns an der Tara Street Station und nahmen den Zug nach Howth. Nach knapp einer Stunde erreichten wir unser Ziel. Dort startete eine Abenteuerwanderung. Die Gruppe teilte sich zunächst auf zwei Wege auf, bevor wir uns oben wieder trafen und uns kurz besprachen. Die Aussicht war atemberaubend und bot viele Fotomotive – Emil kletterte sogar auf einen Berg.
Auf dem Rückweg war das Wetter in Howth herrlich. Der Kontrast zum typisch verregneten Dublin war deutlich, als wir nach einer langen Rückfahrt ankamen. Im Hostel endete der offizielle Teil des Tages, und jeder konnte den Abend frei gestalten.

English:
On Wednesday, at 9:15 a.m., our day started with a 30-minute walk to Trinity College. Through the impressive wooden gate and with a view of the courtyard, we immediately felt the unique atmosphere of the campus. Before the tour started, we took a group photo at the bell tower. Our student guide took us on a tour through the history of the university. Stories about George Salmon, a former president of Trinity College, and the infamous “House No. 23”, with its traditions and ghost stories, made the tour very interesting and exciting. After stopping by the rugby and cricket fields, we said goodbye to our guide and went to the library, where the famous Book of Kells is located. Afterwards, we had 45 minutes to explore the campus on our own. The souvenir shop was nice, but it did not offer anything particularly special.
At 11:45 a.m., we met again at the bell tower before having a two-hour lunch break. At 1:45 p.m., we met at Tara Street Station and took the train to Howth. After just under an hour, we reached our destination. There, we started an adventurous hike. The group initially split up and took two different paths before meeting again at the top and briefly discussing our route. The view was breathtaking and offered many great photo opportunities. Emil even climbed onto a rock. On the way back, the weather in Howth was beautiful. The contrast to the typically rainy Dublin was very noticeable. After a long journey back, we finally arrived in Dublin. The official part of the day ended at the hostel, and everyone was free to spend the evening as they wished.
Donnerstag, 03.09.2026 (Paula, Charlotte)
Der letzte Tag startete wieder früh mit Frühstück im Hostel, und bis 9:30 Uhr hatten wir Zeit, die Zimmer zu leeren. Bevor wir den letzten Tag starten konnten, mussten wir allerdings noch unsere Koffer wegschließen. Dann ging’s los! Trotz etwas Müdigkeit konnten wir individuell verschiedene Museen besuchen, unter anderem das National Museum of Ireland oder die National Gallery of Ireland. In der National Gallery of Ireland bestaunten wir Werke von Künstlern wie Monet und Picasso sowie europäische Kunst im Allgemeinen. Danach hatten wir noch zwei bis zweieinhalb Stunden Zeit, bis wir wieder am Hostel sein sollten. Diese nutzten wir für Essen und Last-Minute-Shopping.
Um 14 Uhr zurück am Hostel, gingen wir alle zusammen zur Bushaltestelle, um mit dem Dublin Express zum Flughafen zu gelangen. Dort angekommen, konnten wir problemlos und mit einem entspannten Gefühl einchecken und warteten auch nicht lange auf den Flug.
Abflug! Kurz durch den Regen zum Flugzeug, in der Erwartung, dass alles klappt und reibungslos abläuft. In circa zwei Stunden nach Berlin, voraussichtliche Ankunftszeit 21 Uhr – was soll schon passieren? Kurz vor der Landung dann der Schockmoment: Der Kapitän teilte mit, dass wir in Hamburg landen müssten, da es in Berlin Sicherheitsprobleme gebe und wir deswegen nicht landen dürften. Nach einer Stunde kam die nächste Durchsage, dass wir zum Glück doch noch in Berlin landen könnten. Somit flogen wir um circa 22 Uhr weiter und kamen 35 Minuten später heil an.
Ende gut, alles gut: Die Koffer geschnappt und ab nach Hause – mit großer Erleichterung bei Schülern, Lehrern und Eltern, dass doch noch alles gut gegangen ist.
Fazit:
Trotz des eher beunruhigenden Rückfluges war unsere Reise voller toller Erlebnisse und neuer Erinnerungen, die wir definitiv nicht vergessen werden. Stadtleben und Natur zeigten uns, wie man in Irland lebt und das Leben genießt. Diese erfahrungsreiche und gut organisierte Reise haben wir vor allem unseren begleitenden Lehrern, Frau Buchmann, Herrn Barta und Frau Höhne, zu verdanken. Ein großes Dankeschön geht auch an den Förderkreis sowie an den Verband ehemaliger Schüler des Stephaneums für die großzügige finanzielle Unterstützung.
English:
The last day started early again with breakfast at the hostel. We had time until 9:30 a.m. to leave our rooms. However, before we could start our last day, we first had to store our suitcases in the luggage room. Then we were ready to go! Although we were a little tired, we were able to visit different museums individually, including the National Museum of Ireland and the National Gallery of Ireland. At the National Gallery, we admired works by famous artists such as Monet and Picasso, as well as European art in general. Afterwards, we had another two to two and a half hours before we had to be back at the hostel. We used this time to get some food and do some last-minute shopping.
At 2 p.m., we returned to the hostel and went to the bus stop together to take the Dublin Express to the airport. Once we arrived there, we were able to check in without any problems and felt quite relaxed. We also did not have to wait very long for our flight. Departure! We quickly walked through the rain to the plane, expecting everything to go smoothly. The flight to Berlin was supposed to take about two hours, with an estimated arrival time of 9 p.m. What could possibly go wrong?
Shortly before landing, however, came the shock: the captain announced that we would have to land in Hamburg because there were safety problems in Berlin and we were not allowed to land there. About an hour later, we received another announcement saying that, luckily, we could still land in Berlin after all. So, at around 10 p.m., we continued our flight and arrived safely in Berlin about 35 minutes later.
All’s well that ends well! We picked up our suitcases and finally headed home. Everyone – students, teachers and parents – was relieved that everything had worked out in the end. Despite the rather worrying flight back home, our trip was full of great experiences and new memories that we will definitely never forget. City life and the beautiful nature showed us how people live and enjoy life in Ireland. We owe this memorable and well-organised trip especially to our accompanying teachers, Mrs Buchmann, Mr Barta and Mrs Höhne. We would also like to say a big thank you to the Förderkreis and the Association of Former Students of the Stephaneum for their generous financial support.
Der erste Tag begann um 8 Uhr. Trotz dessen, dass ein Großteil von uns noch immer etwas verschlafen schien, waren wir voller Vorfreude darauf, die Stadt zu erkunden. Obwohl unser Programm nach dem Frühstück mit einem Spaziergang zum Trinity College startete, konnten wir die Universität an diesem Tag nicht weiter besichtigen. Wir teilten uns in zwei Gruppen ein und traten eine Stadttour durch Dublin an, bei der wir mehr über dessen Geschichte und Schönheit erfuhren. Die Stadtführer waren begeistert, jegliche unserer Fragen zu beantworten. Zwar waren wir kurz im Glauben, einen Schüler verloren zu haben, hatten aber dennoch sehr viel Spaß. Nach unserer dreistündigen, kräftezehrenden Stadttour hatten wir die Möglichkeit, kurz eine Pause einzulegen und etwas zu essen.
Der Höhepunkt des Tages aber war die nächste Aktivität: eine traditionelle irische Tanzstunde. Zwei der drei Lehrer hatten sogar an diesem Event teilgenommen. Anfänglich waren wir etwas verwirrt von den Tanzschritten. Weil aber jeder von uns seine Schwierigkeiten hatte, genossen wir diese Stunde heiter zusammen. Unsere wundervolle Tanzlehrerin betitelte unsere Aufführung als „super stuff“ (dt. „super Zeug“), was wir zwar vehement bezweifelten, aber trotzdem dankend annahmen. Den Tag ließen wir individuell ausklingen. Einige Gruppen besuchten die berühmten Bars, während andere einkaufen gingen und den Straßenmusikanten in der Grafton Street lauschten.
(Angelina, Melinda)
Unser Dienstag begann um 8 Uhr mit einem gemeinsamen Frühstück im Hostel. Halb gestärkt machten wir uns anschließend auf den Weg zu einem der landschaftlichen Höhepunkte unserer Studienfahrt: den Wicklow Mountains. Vor uns lag zunächst eine etwa zweistündige Busfahrt. Schon während der Fahrt gab es viel zu entdecken. Unser Busfahrer erzählte uns einiges über die Umgebung und die typisch irische Landschaftsregion, durch die wir fuhren. Zwischendurch legten wir einige Fotopausen ein, bei denen wir die beeindruckende Landschaft festhalten konnten.
Nach unserer Ankunft im Tal begann unsere Wanderung zum Upper Lake. Umgeben von grünen Bergen, Wäldern und der für Irland so typischen Natur bot sich uns eine völlig andere Seite des Landes als zuvor in Dublin. Am Upper Lake angekommen, teilte sich unsere Gruppe schließlich in drei kleinere Gruppen auf, die unterschiedliche Wege einschlugen und die Umgebung auf eigene Weise erkundeten. Dabei hielten wir uns allerdings nicht immer ganz an die vorgesehenen Wege; der ein oder andere „Shortcut“ wurde kurzerhand ausprobiert. Später stellte sich heraus, dass diese Abkürzungen eigentlich gar nicht erlaubt waren. Für einen kurzen Moment hatten wir deshalb das Gefühl, fast noch im irischen Gefängnis zu landen. Am Ende blieb es zum Glück nur eine ziemlich lustige Geschichte. Gegen 15 Uhr trafen wir uns wieder am Bus und machten uns nach einem erlebnisreichen Ausflug auf die etwa zweistündige Rückfahrt nach Dublin, auf der fast jeder im Bus schlief.
Im Hostel angekommen, blieb uns zunächst etwas Zeit, um uns auszuruhen, bevor es am Abend wieder in die Innenstadt ging. Dort ließen wir den Tag bei einem gemeinsamen Abendessen im Restaurant ausklingen. Anschließend verbrachten wir noch etwas Zeit mit unseren Freunden in der Dubliner Innenstadt und genossen die Atmosphäre der Stadt am Abend. Gegen 22 Uhr kehrten wir schließlich ins Hostel zurück. Ganz vorbei war der Tag damit aber noch nicht: Gemeinsam spielten wir noch Karten und ließen so einen langen, abwechslungsreichen und vor allem schönen Tag gemütlich ausklingen.
(Zuzanna, Emily, Marisa)
Um 9:15 Uhr startete unser Mittwoch mit einem halbstündigen Fußmarsch zum Trinity College. Durch das imposante Holztor und den Blick auf den Innenhof spürten wir die einzigartige Atmosphäre des Campus. Vor der Führung machten wir ein Gruppenfoto am Glockenturm. Unsere Studentin als Guide führte uns durch die Geschichte der Universität. Erzählungen über George Salmon, den ehemaligen Präsidenten, und das berüchtigte „House No. 23“ mit seinen Traditionen und Gruselgeschichten machten die Tour spannend. Nach einem Abstecher zum Rugby- und Cricketfeld verabschiedeten wir uns von unserem Guide und gingen zur Bibliothek, wo das „Book of Kells“ liegt. Danach hatten wir 45 Minuten Zeit, den Campus zu erkunden. Der Souvenirshop war nett, bot aber keine besonderen Highlights. Um 11:45 Uhr trafen wir uns wieder am Glockenturm, bevor es in eine zweistündige Mittagspause ging. Um 13:45 Uhr versammelten wir uns an der Tara Street Station und nahmen den Zug nach Howth. Nach knapp einer Stunde erreichten wir unser Ziel. Dort startete eine Abenteuerwanderung. Die Gruppe teilte sich zunächst auf zwei Wege auf, bevor wir uns oben wieder trafen und uns kurz besprachen. Die Aussicht war atemberaubend und bot viele Fotomotive – Emil kletterte sogar auf einen Berg.
Auf dem Rückweg war das Wetter in Howth herrlich. Der Kontrast zum typisch verregneten Dublin war deutlich, als wir nach einer langen Rückfahrt ankamen. Im Hostel endete der offizielle Teil des Tages, und jeder konnte den Abend frei gestalten.
(Georg, Bruno, Richard)
Der letzte Tag startete wieder früh mit Frühstück im Hostel, und bis 9:30 Uhr hatten wir Zeit, die Zimmer zu leeren. Bevor wir den letzten Tag starten konnten, mussten wir allerdings noch unsere Koffer wegschließen. Dann ging’s los! Trotz etwas Müdigkeit konnten wir individuell verschiedene Museen besuchen, unter anderem das National Museum of Ireland oder die National Gallery of Ireland. In der National Gallery of Ireland bestaunten wir Werke von Künstlern wie Monet und Picasso sowie europäische Kunst im Allgemeinen. Danach hatten wir noch zwei bis zweieinhalb Stunden Zeit, bis wir wieder am Hostel sein sollten. Diese nutzten wir für Essen und Last-Minute-Shopping.
Um 14 Uhr zurück am Hostel, gingen wir alle zusammen zur Bushaltestelle, um mit dem Dublin Express zum Flughafen zu gelangen. Dort angekommen, konnten wir problemlos und mit einem entspannten Gefühl einchecken und warteten auch nicht lange auf den Flug.
Abflug! Kurz durch den Regen zum Flugzeug, in der Erwartung, dass alles klappt und reibungslos abläuft. In circa zwei Stunden nach Berlin, voraussichtliche Ankunftszeit 21 Uhr – was soll schon passieren? Kurz vor der Landung dann der Schockmoment: Der Kapitän teilte mit, dass wir in Hamburg landen müssten, da es in Berlin Sicherheitsprobleme gebe und wir deswegen nicht landen dürften. Nach einer halben Stunde kam die nächste Durchsage, dass wir zum Glück doch noch in Berlin landen könnten. Somit flogen wir um circa 22 Uhr weiter und kamen 30 Minuten später heil an.
Ende gut, alles gut: Die Koffer geschnappt und ab nach Hause – mit großer Erleichterung bei Schülern, Lehrern und Eltern, dass doch noch alles gut gegangen ist.
Trotz des eher beunruhigenden Rückfluges war unsere Reise voller toller Erlebnisse und neuer Erinnerungen, die wir definitiv nicht vergessen werden. Stadtleben und Natur zeigten uns, wie man in Irland lebt und das Leben genießt. Diese erfahrungsreiche und gut organisierte Reise haben wir vor allem unseren begleitenden Lehrern, Frau Buchmann, Herrn Barta und Frau Höhne, zu verdanken. Ein großes Dankeschön geht auch an den Förderkreis sowie an den Verband ehemaliger Schüler des Stephaneums für die großzügige finanzielle Unterstützung.
(Paula, Charlotte)
Dublin 2026 – zwischen Temple Bar und Upper Lake
Wund gelaufene Füße, leere Portemonnaies und unendlich viele Erinnerungen: Was als gewöhnliche Studienfahrt der 12. Klasse begann, entwickelte sich innerhalb von fünf Tagen zu einer Mischung aus irischer Geschichte, steilen Wanderwegen, traditionellem Ceilí Dancing und einigen Situationen, die wohl noch lange für Gesprächsstoff sorgen werden.
Wenn am Sonntagmorgen um 3:00 Uhr der Wecker klingelt, weiß man: Die zweistündige Fahrt zum Berliner Flughafen und auch der Flug müssen für einen Powernap genutzt werden. Gegen 12:10 Uhr landeten wir – dank der Zeitverschiebung mit einer Stunde mehr vom Tag – in Dublin. Trotz der kurzen Nacht war von Müdigkeit jedoch kaum etwas zu spüren. Nach dem Einchecken ging es direkt in die Stadt und am Abend weiter in den Temple-Bar-District. Dort erwarteten uns bunte Straßen, Musik und das „World of Illusions“. Die größte Illusion des Abends war allerdings die Hoffnung, als Gruppe 17-Jähriger in einen Pub zu kommen – ein Problem, das die meisten jedoch lösen konnten. Ein Spaziergang zur Ha’penny Bridge beendete den langen Tag, bevor wir alle müde ins Bett fielen.
Am Montag stand Dubliner Kultur auf dem Programm. Bei einer dreistündigen Stadtführung erkundeten wir die wichtigsten Orte und erfuhren viel über die Geschichte der irischen Hauptstadt. Nebenbei entstand der erste Mystery-Fall der Reise: Während Frau Buchmann überzeugt war, ein Gruppenmitglied verloren zu haben, lief bei Frau Höhne plötzlich ein völlig fremder Mann mit. Bis heute weiß niemand, warum. Am Nachmittag wurde es sportlich. Beim traditionellen irischen Ceilí Dancing im N. A. Fianna GAA Club wurde schnell klar: Was nach gemütlichem Volkstanz aussieht, ist in Wahrheit ein Konditionstraining mit Musik, bei dem vor allem Herr Barta Spaß daran hatte, über uns zu lachen. Der Abend endete für eine Gruppe etwas später als geplant: Sie hatte in einem Pub nette Iren kennengelernt und schlicht die Zeit vergessen – was Konsequenzen für den nächsten Abend hatte.
Am Dienstag führte uns die Reise hinaus aus Dublin in die Wicklow Mountains. In Glendalough warteten rund acht Kilometer Wanderweg, der Lower und Upper Lake sowie eine Landschaft, die selbst die größten Anstrengungen lohnte. Zwei Gruppen schafften es bis zum Aussichtspunkt, während Herr Barta nach Vögeln Ausschau hielt.
Wie an jedem Tag hieß es am Mittwoch zunächst, durch die Innenstadt zum Trinity College zu laufen. Bei einer Führung erhielten wir spannende Einblicke in eine der bekanntesten Universitäten Irlands, welche die Old Library und das Book of Kells beherbergt. Besonders eindrucksvoll waren die enormen Studiengebühren von bis zu 30.000 Euro pro Semester. Danach wechselten wir von der Universität an die Küste. Auf dem Weg dorthin erwartete uns eine unerwartet steile Strecke – obwohl Frau Buchmann zuvor noch überzeugt gewesen war, dass der Weg flach sei. Oben angekommen, war die Aussicht auf die Cliffs of Howth dafür umso beeindruckender.
Den letzten Abend nutzten wir, um Dublin noch einmal richtig aufzusaugen: beim Essen, in Pubs, beim Bummeln durch die Stadt oder im Gespräch mit Einheimischen, die uns in unserem inzwischen zum Stammpub gewordenen irischen Pub einen ganz persönlichen Einblick in ihren Alltag gaben.
Und dann kam der Donnerstag – zumindest auf dem Papier der unkomplizierteste Tag. Frühstück, Koffer packen, auschecken, Museumsbesuch, etwas Freizeit und gegen 21:00 Uhr zurück in Berlin sein: So lautete der Plan. Doch die Fahrt hatte offenbar noch einen letzten Programmpunkt auf Lager. Am Flughafen musste zunächst Herr Barta die Sicherheitskontrolle überwinden. Kurz vor der geplanten Landung in Berlin folgte dann die Nachricht: Wegen einer Evakuierung am BER gab es keine Landeerlaubnis. Also ging es kurzfristig weiter nach Hamburg. Nach einer Stunde Wartezeit hob die Maschine erneut ab und landete schließlich um 22:40 Uhr in Berlin. Müde, aber mit reichlich neuen Geschichten im Gepäck, verabschiedeten wir uns gegen 23:15 Uhr und fuhren nach Hause.
Fünf Tage Dublin lagen hinter uns – mit Geschichte und Kultur, irischem Tanz, beeindruckenden Landschaften, neuen Begegnungen und einem Reiseplan, der spätestens am Flughafen endgültig zur Nebensache wurde. Vielleicht war genau das der Reiz dieser Fahrt: Man wusste nie ganz, was als Nächstes passieren würde, aber langweilig wurde es garantiert nicht.
Vor allem danken wir daher unseren begleitenden Lehrkräften Frau Höhne, Frau Buchmann und Herrn Barta für ihre Organisation, Geduld und spontane Handlungsfähigkeit während und außerhalb unserer Studienfahrt. Außerdem danken wir dem Förderkreis sowie dem Verband ehemaliger Schüler des Stephaneums für die großzügige finanzielle Unterstützung.
(Helene, Lilly, Paula, Levina)

